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Neuigkeiten von Apple : Das X macht den Unterschied

Da ist das Ding: das iPhone X Bild: Hersteller

Die Erwartungen an Tim Cook waren sehr hoch. Und der Apple-Chef hat geliefert. Das iPhone X setzt Maßstäbe für die Oberklasse der Smartphones. Auch preislich. Das iPhone 8 ist eher Evolution. Apple TV schließt auf und die Apple Watch kann es auch alleine.

          Zehn Jahre nach der Vorstellung des ersten iPhone bringt Apple zum runden Jubiläum gleich drei neue Geräte auf den Markt. Nach den bisherigen Gepflogenheiten standen eigentlich nur ein iPhone 7S und ein 7S Plus mit größerem Display auf der Tagesordnung. Die Überraschung ist der Sprung nach vorn zu einem iPhone 8 und 8 Plus sowie die Veröffentlichung eines  dritten Modells, dem iPhone X. Und dieses bricht in vielerlei Hinsicht mit der Tradition. Das iPhone X hat ein OLED-Display, das im Unterschied zur bislang verwendeten LCD-Technik einen sehr hohen Kontrast und kräftige Farben bietet. Die Anzeige nimmt zudem fast die gesamte Front ein, der Rand wird schmal wie nie.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Mit seinem dünnen Rand hat das iPhone X in etwa die Gehäusemaße eines iPhone 7, aber die Displaygröße macht den Unterschied: 5,8 Zoll bei einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixel. Trotz der großen Anzeige, jetzt spricht Apple von einem Super-Retina-Display, bleibt das iPhone X sehr kompakt. Beherbergten der untere und obere Rand bisher die Home-Taste einerseits und Lautsprecher sowie Selfie-Kamera andererseits, kommt nun ein komplett umgestaltetes Design zum Einsatz. Die Home-Taste entfällt, das Display ist bis nach unten gezogen, man bedient das Gerät allein mit Gesten. Auch nach oben hin zieht sich die Anzeige bis an den Rand, allerdings gibt es eine Aussparung für die Selfie-Kamera, den Lautsprecher und Sensoren.

          Auch setzt das Display nun auf sanfte Rundungen. Die Statushinweise am oberen Rand wie Akkuladestand und Netzversorgung rücken nach links und rechts. Im unteren Bereich des Bildschirms gibt es eine dünne Leiste, die man bis zur Mitte des Bildschirms hochziehen kann, um das Telefon zu entsperren. Befindet man sich innerhalb einer App, ruft man so die Multitasking-Ansicht auf. Zieht man die Leiste noch weiter hoch, gelangt man zum Homescreen zurück. Mit diesen Tricks zeigt das kompakte iPhone X mehr Informationen auf seinem Display als seine großen Geschwister.

          Kamera mit verbesserter Portätfunktion Bilderstrecke

          Statt Touch ID und biometrischem Fingerabdruckscanner arbeitet das iPhone X mit einer biometrischen kameragestützten Gesichtserkennung, sie heißt Face ID. Wie schnell und sicher arbeitet die Technik, und lässt sie sich mit Fotos überlisten? Die Hacker der Welt scharren gewiss schon mit den Füßen. Apple sagt, die Technik sei deutlich sicherer als ein Fingerabdruckscanner und funktioniere auch im Dunklen oder bei hellem Sonnenlicht. Das wird man sehen. Die Face-ID-Daten verlassen das Gerät nicht, sie werden also nur im iPhone X gespeichert.

          Das iPhone X bringt sodann den leistungsstärkeren Prozessor A11 mit der Ergänzung „Bionic“ für eingebautes Maschinenlernen mit. Die verbesserte Kamera erreicht eine optische Auflösung von 12 Megapixel, wie die bisherigen Modelle. 4K-Videos lassen sich mit 60 Frames per Second aufnehmen. Das iPhone X kommt mit 64 oder 256 Gigabyte Speicher zu Preisen von 1149 Euro und 1319 Euro in Space Grau und Silber Anfang November in den Handel.

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