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In-Ear-Hörer im Test : Aus gutem Hause

  • -Aktualisiert am

Musik auf zwei Wegen: PI7 von Bowers & Wilkins Bild: Hersteller

Die jüngsten True-Wireless-Kopfhörer schmücken sich mit einem HiFi-Stammbaum: Genau hingehört bei Bowers & Wilkins und bei Technics.

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          Berühmt wurden die beiden HiFi-Marken noch tief im vorigen Jahrhundert: Bowers & Wilkins mit ikonischen Lautsprechern, Technics mit analogen Vinyl-Plattenspielern. Beide sind längst in der digitalen Moderne angekommen, aber erst spät nahmen sie auch die jüngste Kopfhörer-Gattung ins Visier – In-Ear-Modelle, die ganz ohne Bügel und Kabel auskommen. Jetzt ist er endlich da, der erste True-Wireless-Hörer von Bowers & Wilkins, und Technics hat sein Premieren-Modell sogar schon voriges Jahr auf den Markt gebracht. Was können die beiden Hörer mit dem illustren Stammbaum?

          Ihre Preise wecken hohe Erwartungen: Der PI7 von Bowers & Wilkins kostet immerhin fast 400 Euro. Den Technics EAH-AZ70W bekommt man für 280 Euro, aber auch dieser Tarif ist durchaus kein Schnäppchen. Er liegt auf demselben Niveau wie der Preis der Airpods Pro von Apple. Beide Modelle aus dem HiFi-Lager haben die übliche Ausstattung: Sensorflächen an den Hörkapseln steuern die Musikwiedergabe und starten Telefonate, gleich mehrere eingebaute Mikrofone nehmen Umgebungsgeräusche auf und leiten daraus Kompensationssignale ab, weitere Mikrofone dienen zum Telefonieren und zur Sprachsteuerung. Passende Apps helfen bei der Feinjustage, und Transportschachteln mit Ladefunktion halten eigene Akkus als Energiereserve bereit.

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