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Gestohlene Nutzerdaten : So schützen Sie sich vor Daten-Dieben

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An die Arbeit! Wann haben Sie zuletzt Ihre wichtigsten Passwörter aktualisiert? Bild: AP

Wer als Passwort „passwort“ benutzt, lebt gefährlich. Drei Tipps, wie Sie Ihre persönlichen Daten besser schützen können.

          Mehr als eine Milliarde Datensätze sollen russische Hacker sich verschafft haben. Vielleicht sind auch Ihr Nutzername und Ihr Passwort dabei.

          Der beste Freund der Datendiebe ist die Bequemlichkeit der Nutzer. Das muss nicht sein. Jeder kann es den Cyberkriminellen so schwer wie möglich machen.

          Schritt 1: Computer säubern

          Schritt eins ist, den eigenen Computer zu säubern. Falls Sie noch kein Virenschutz-Programm haben, sollten sie jetzt eines installieren. Das muss nicht teuer sein.Zur Wahl stehen zum Beispiel Programme der Marken Bitdefender, G Data, Kaspersky und Norton. Ein kostenloses Virenschutz-Programm können Sie bei Avira herunterladen.

          Schritt 2: Online-Konten sichern

          Schritt zwei: Gehen Sie Ihre Online-Konten durch und vergeben Sie neue Passwörter - und zwar möglichst sichere. Vor kurzem hat die Welt erfahren, dass das beliebteste Passwort im Internet “123456“ lautet. Das sollten Sie vermeiden. Ein sicheres Passwort schaffen Sie sich zum Beispiel, indem Sie sich einen Merksatz ausdenken und davon die Anfangsbuchstaben nehmen. Zum Beispiel: „Meine Tochter geht heute um 4 zum Fußball, ich bringe sie hin.“ Dieser Satz wird zum Passwort: „MTghu4zF,ibsh“ - das errät niemand, aber Sie können sich den Satz leicht merken.

          Inzwischen hat jeder viele Online-Konten. Deshalb sollten Sie ein paar Minuten lang nachdenken, wo Sie überall ein Konto angelegt haben. Gucken Sie mal durch Ihre E-Mails und suchen Sie Anmeldebestätigungen - Sie haben mehr Online-Konten, als Sie denken.

          Schritt 3: Neue Passwörter merken

          So viele Online-Konten Sie auch haben - widerstehen Sie der Versuchung, überall das gleiche Passwort zu vergeben. Mit modernen Webbrowsern wie Firefox, Chrome, Safari oder dem Internet Explorer können Sie die Passwörter auch einigermaßen sicher im Browser speichern.

          Für Konten, die Sie selten benutzen, bietet sich auch eine andere Vorgehensweise an: Vergeben Sie ein zufälliges Passwort, vergessen Sie es, und lassen Sie sich bei der nächsten Anmeldung ein neues schicken.

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