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Gamescom in Köln : Computerspiele - Motor der Entwicklung

  • -Aktualisiert am

Nicht nur grün hinter den Ohren: Besucher auf der Gamescom Bild: dpa

An diesem Mittwoch beginnt in Köln die Messe „Gamescom“: Ein Großereignis für Hersteller und Fans von Computerspielen erwartet hunderttausende Besucher - mitten in einem fleißig Spiele kaufenden Entwicklungsland der Spieleproduktion.

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          Mit 250.000 Besuchern legte die „Gamescom“ im vorigen Jahr einen glänzenden Start hin. Ähnliche Menschenmengen dürften sich in dieser Woche wieder durch die Kölner Messehallen wälzen, vorbei an phantasievoll gestalteten Ständen, deren Lärmpegel miteinander wetteifern. Doch die bunte, laute Schau der Computerspiele aus aller Welt ist nur ein Teil des Erfolgs der Messe. Was die „Gamescom“ für Einkäufer und Entwickler reizvoll macht, sind die Hallen, die Fachbesuchern vorbehalten bleiben. Dort stellen sich alle großen Unternehmen noch ein zweites Mal vor, mit ruhigen Besprechungsräumen anstelle eines tosenden Bühnenprogramms. Eingeleitet wird die Messe von der Game Developer Conference Europe. Sie hat ihren Ursprung in London und gilt neben ihrer Mutterveranstaltung in San Francisco international als bedeutendste Konferenz für die Macher von Spielen.

          Wie man es schon gewohnt ist, sind viele Neuheiten auch in diesem Jahr Fortsetzungen längst erfolgreicher Ideen und Serien. Im Fall von „Civilization V“ reicht die Linie stattliche 20 Jahre zurück. Auch zwei beliebte deutsche Serien werden fortgesetzt, die Simulation um mittelalterlichen Handel und die Hanse „Patrizier“ und das Fantasy-Rollenspiel „Gothic“, das allerdings von einem anderen Team gestaltet wurde als die bisherigen ersten drei Teile.

          Zwei der am heftigsten erwarteten Titel zeigt Blizzard: den Nachfolger des vor zehn Jahren erschienenen Action-Rollenspiels „Diablo 2“ sowie die dritte Erweiterung des Goldesels „World of Warcraft“, den mehr als elf Millionen Spieler kostenpflichtig abonniert haben. Anders als es bei Erweiterungen für Online-Rollenspiele üblich ist, bringt „Cataclysm“ aber nicht nur neue Schauplätze für Abenteurer, sondern die seit fünf Jahren vertraute Spielwelt wurde stark verändert. Bekannte Städte wurden zerstört oder erweitert und ehemals öde Landschaften mit Leben erfüllt. Damit will Blizzard nicht nur mehr Abwechslung für Abonnenten bieten, sondern auch Neueinsteiger gewinnen.

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