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Galaxy S6 Edge+ und Note 5 : Samsung biegt das Phablet zurecht

Bild: F.A.Z.

Die Koreaner schauen auf Apple. Und ziehen ihre Konkurrenzprodukte Galaxy S6 Edge+ und Note 5 früh aus der Tasche. Wir durften die neuen Phablets schon mal ausprobieren.

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          Dieses Mal kommt alles anders. In den letzten Jahren hatte Samsung noch die Internationale Funkausstellung in Berlin (IFA) dafür genutzt, die jüngste Version aus der Note-Reihe seiner Smartphones vorzustellen. So auch noch im vergangenen Jahr. Wenige Tage vor Messebeginn zogen die Koreaner die Aufmerksamkeit auf sich, indem sie das Note 4 und Note Edge vorstellten. Die gleiche Dramaturgie galt auch für den Mobile World Congress in Barcelona. Während alle anderen Hersteller brav die Eröffnung des MWC abwarteten, präsentierte Samsung in den vergangenen Jahren stets das neue Modell seiner S-Reihe. Im März dieses Jahres war es das S6 und S6 Edge.

          Nun ist es Mitte August, die IFA noch drei Wochen entfernt und Samsung zeigt der Welt sein Galaxy S6 Edge+ und sein Note 5. Die beiden Modelle werden zunächst nur in einigen Weltregionen zu kaufen sein. Das Note 5 kommt erst einmal in Asien und Nordamerika auf den Markt. Das sind schlechte Nachrichten für alle Smartphone-Nutzer, die gerne einen Stift zur Hilfe nehmen. Denn diese Art der Eingabe ist das Alleinstellungsmerkmal der Note-Reihe und entsprechend treue Fans gibt es auch. Traurig sein müssen sie aber nicht. Denn allzuviel hat sich im Vergleich zur Version 4 nicht geändert.

          Das Samsung Galaxy Note 5 (links) und das S6 Edge+ Bilderstrecke

          Das Note 5 ist mit einer Displaygröße von 5,7 Zoll immer noch ein echtes und mächtiges Phablet. Die „Quad-HD“-Auflösung von 2.560 x 1.440, das ergibt eine Pixeldichte von 518 ppi, reicht für scharfe, knackige und kontrastreiche Bilder immer noch aus. Der neue Octa-Core-Prozessor mit einer Taktung von 2,1 und 1,5 Gigahertz sowie der üppige Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte wird das ohnehin schon flotte Note noch etwas schneller machen. Die beiden auffälligsten Änderungen hängen miteinander zusammen. Weil nun auch beim Note 5 der Rücken aus Glas besteht und somit nicht mehr abnehmbar ist, gibt es keinen mit Micro-SD erweiterbaren Speicher und herausnehmbaren Akku mehr.

          Das Note nähert sich somit im Aussehen und Funktionalität dem Galaxy S6. Doch im Unterschied zu Samsungs Flaggschiff ist es immer noch ein Phablet und hat - das ist die signifikanteste Neuerung im Design - die länglichen Seiten des Glasrückens zum Display hin gebogen. Dadurch liegt es spürbar besser in der Hand. Und es hat weiterhin den integrierten Stift für die Bedienung des Bildschirms und die Möglichkeit, darauf zu schreiben. Den an der Seite eingelassenen Stift sieht man kaum. Wer ihn im täglichen Umgang mit dem Note 5 einsetzt, wird nach wie vor in diesem Punkt den größten Unterschied etwa zum S6 feststellen. Einige Samsung-Kunden dürften sich bisher allerdings für das Note entschieden haben - obwohl sie den Stift eher selten in die Hand nehmen -, weil es diesen opulenten 5,7-Zoll-Bildschirm hat.

          Und für genau diese Fangemeinschaft hat Samsung nun etwas neues im Angebot: die Phablet-Version des Galaxy S6 Edge. Um nicht wieder dem Copy-Vorwurf gegenüber Apple ausgesetzt zu sein, hat man sich bei der Namensgebung für das Zeichen „+“ entschieden. Bei Apple schreibt man es aus. iPhone 6 Plus und Samsung Galaxy S6 Edge+ stehen nicht nur beim Namen in direkter Konkurrenz.

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