https://www.faz.net/-gy9-9ojwo

Fujifilm Instax Mini Li Play : Stimmungsbild von der Party

  • -Aktualisiert am

Kommt sofort: Instantkamera Fuji Instax Mini Li Play Bild: Hersteller

Die neue Instax Mini Li Play von Fujifilm ist eine Digital- und Sofortbildkamera in einem. Mit der Mikrofontaste lässt sich sogar Ton aufnehmen.

          Dass die Sofortbildfotografie sich unverminderter Beliebtheit erfreut und bei wem, das verdeutlicht die Art und Weise, wie Fujifilm sein Angebot an Instax-Kameras immer weiter ausbaut. Viele Leute sagen ja nach wie vor „Polaroidfotos“, und auch unter dem amerikanischen Markennamen werden wieder unmittelbar nach der Aufnahme ohne Tinte ausgedruckte Fotos angeboten. Doch Platzhirsch sind die Japaner mit ihrem Integralfilm in verschiedenen Formaten unter dem Namen Instax.

          Am erfolgreichsten ist Instax Mini mit 62 × 40 Millimeter kleinen Bildern. Das hat zum einen preisliche Gründe, denn jedes Bildchen kostet rund 80 Cent, wenn man die Filmpacks günstig kauft. Aber auch die Größe der Kameras wächst mit dem Format der Bilder, vor allem beim Format „Wide“ (60 × 99 Millimeter) ist die Wide 300 ein rechter Klotz. Die in vielen Varianten angebotenen Kameras für Instax Mini sind eher einfach gestrickte Knipskästchen, die sich etwa mit Bonbonfarben oder Hello-Kitty-Design vorzugsweise an junge Mädchen richten.

          Die sind auch die Zielgruppe der neuesten Instax-Kamera, der Mini Li Play für rund 170 Euro. Hier wurde das Hybrid-Prinzip übernommen, das Fujifilm schon bei den Square 10 und 20 für das quadratische Filmformat eingeführt hatte: Die Mini LiPlay ist Digital- und Sofortbildkamera in einem. Die Aufnahmen werden erst gespeichert und können sofort oder aber zeitversetzt und mehrfach als Integralbild, nun eigentlich nicht gedruckt, sondern belichtet und entwickelt werden. Dass so der Unikatcharakter der Aufnahmen, der früher in der Sofortbildfotografie – vor allem im künstlerischen Umfeld – stets eine große Rolle gespielt hat, verlorengeht, scheint niemanden zu stören.

          Die Kamera, die es in Weiß, Schwarz und Gold gibt, wiegt rund ein halbes Pfund und ist mit Maßen von etwa 8 × 12 × 4 Zentimeter in der Fläche etwas kleiner als ein Smartphone, jedoch wesentlich dicker. Mit dem fotografierenden Telefon kann sich die Li Play per Bluetooth verbinden, um ferngesteuert zu werden. Im internen Speicher der Kamera ist Platz für rund 45 Bilder. Setzt man eine Micro-SD/SDHC-Karte ein, kann man je Gigabyte der Karte etwa 850 Bilder speichern. Der Sensor ist ein 1/5-Zoll-CMOS, der die nicht berauschende Bildgröße 2560 × 1920 Pixel liefert. Die Mini LiPlay blickt mit einem Weitwinkelobjektiv (35mm Kleinbildäquivalent) der Lichtstärke 1:2 in die Welt und macht alles programmautomatisch. Die Empfindlichkeit reicht bis ISO 1600, und die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/8000 Sekunde.

          Aber das sind alles Dinge, um die sich die Benutzerin keine Gedanken machen soll. Sie kann sich voll darauf konzentrieren, mittels dreier Sondertasten an der Seite Filter und Rahmen für ihre Aufnahmen per Schnellaufruf zu aktivieren. Und am allerwichtigsten: Mit der Mikrofontaste an der Front lässt sich mit dem Bild eine kurze Audioaufnahme von der Partystimmung kombinieren.

          Weitere Themen

          Dacia Duster Video-Seite öffnen

          F.A.Z.-Fahrbericht : Dacia Duster

          Kein SUV bietet mehr fürs Geld. Das merken immer Kunden, und mit dem neuen Turbo-Benziner ist der Dacia Duster sogar richtig flott.

          Vorwärtsverteidiger

          FAZ Plus Artikel: Land Rover Defender : Vorwärtsverteidiger

          Kann man mit einem Auto glücklich werden, das mit seinem kultigen Vorgänger nur noch den Namen gemein hat? Der neue Land Rover Defender beeindruckt. Aber erreicht er auch die Fangemeinde des Urgesteins?

          Topmeldungen

          Brexit-Treffen : Johnson blitzt bei Juncker ab

          Der britische Premierminister Johnson hatte Zuversicht verbreitet, doch seine Gespräche mit Kommissionschef Juncker blieben ohne konkretes Ergebnis. Das erste Treffen zwischen den beiden Politikern findet ein kurioses Ende.
          Die saudische Ölraffinerie in Abqaiq nach dem Anschlag

          Attacken auf Ölanlagen : Der Krieg, in den Trump nicht ziehen will

          Der amerikanische Präsident bleibt nach den Attacken auf saudische Erdölanlagen zögerlich. Einen Schlag gegen Iran scheut Trump – und überlässt die Entscheidung über das weitere Vorgehen Riad.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.