https://www.faz.net/-gy9-9c2rf

Digitaler Wandel : Dem Fahrrad ins Netz gegangen

  • -Aktualisiert am

Wegweisung und Logbuch in allen Größen und Darstellungsformen: Fahrradkarte, das „Nyon“ von Bosch, Garmins Winzling „Edge 25“, „Elemnt“ und „Elemnt Mini“ von Wahoo und die App Komoot auf dem Smartphone. Bild: Pardey

Mit dem Radfahren im Netz werden persönliche Daten gesammelt – und das eigene Fahrrad unterliegt permanenter Ortung. Aber das scheint niemandem so wirklich etwas auszumachen.

          4 Min.

          Zum ersten Mal öffnet heute an einem Sonntag die Fahrradmesse Eurobike für drei Fachbesuchertage in Friedrichshafen. Und gleich am Haupteingang wird in Halle A1 das technisch wie ökonomisch die ganze Branche tragende Thema Elektromobilität durchdekliniert. Damit aber das traditionelle Hin und Her um Termin und Ausgestaltung dieses Fahrradriesenrummels am Bodensee uns ja nicht langweilig werde, hat die Messe schon vor der Eröffnung für kommendes Jahr verkündet: 2019 wird es wieder von Mittwoch, 31. Juli, bis Samstag, 3. August, drei Eurobike-Tage nur fürs Fachpublikum geben, gefolgt von einem „gezielten Konsumentenfestival“. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor, hieß das nicht mal Eurobike-Party?

          Dieses Jahr werden uns nun aber erst einmal „Fahrrad- und Mikromobilitäts-Lösungen von morgen“ geboten – und auch unter denen sind manche wohlbekannten Wiedergänger: in der E-Mobility-Halle etwa die Saubermänner, die uns unermüdlich versichern, in absehbarer Zeit mache sich kein Stinkediesel mit Kastenwagenaufbau mehr in die Innenstädte auf, weil da nur noch elektrische Lastesel mit dicken Nabenmotoren und Doppelakkus liefern werden. Wer mal einer Postbotin mit ihrem schwer beladenen Elektrorad bei der Arbeit zugeguckt hat, wird um die Begrenztheit solcher Konzepte wissen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wer zu den Besten in der Forschung gehören möchte, muss sich den Platz hart erkämpfen. Auch in Deutschland gibt es hierfür inzwischen Graduiertenschulen, die die Promovierenden unterstützen.

          Spitzenforschung : Wo die Promotion zur Selektion wird

          Amerikas Dominanz in der Spitzenforschung hat auch die hiesige Nachwuchsförderung kräftig umgekrempelt. Wer oben mitspielen will, muss an eine Graduiertenschule und sich von dort aus die begehrten Plätze erkämpfen.
          Sogenannte Fußballfans in Bulgarien, einem „der tolerantesten Länder der Welt“?

          Gegen den Hass : Die Strafen müssen weh tun

          Im Fußball hat sich ein Klima entwickelt, in dem sich Rassisten und Nazis ungeniert ausleben. Sanktionen schlugen bislang fehl. Ohne Punktabzüge und Disqualifikationen wird es nicht gehen. Aber selbst das reicht nicht.