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Fernseher der Zukunft : Pixelflut im Wohnzimmer

  • -Aktualisiert am

Wer bis in den Grenzbereich hinein ein scharfes Bild erleben möchte, muss auf technische Feinheiten und ein Gütesiegel achten. Bild: AP

Der Fortschritt am Fernseher ist sichtbar. Auch in diesem Jahr wird wieder die Mega-Auflösung eine Rolle spielen, zudem locken die Hersteller mit neuen Bildschirmtechniken.

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          Vor der Mega-Bildwand herrschte Stau wie sonst nur am Black Friday in überfüllten Einkaufsmeilen. Das Publikum legte die Köpfe in den Nacken und bestaunte eine strahlend schöne Bildfläche mit dem Diagonalmaß 7,46 Meter. „The Wall“ zählte zu den Schlüsselexponaten am CES-Messestand von Samsung – nicht zum ersten Mal, aber erstmals in diesen atemraubenden Dimensionen. Gefertigt aus winzigen, kristallinen LED-Leuchtzellen, soll der Bildschirm-Jumbo belegen: Es gibt eine Zukunft nach LCD und OLED. Nicht nur die enorme Leuchtkraft dieses Schirms besticht. Charmant ist auch sein Aufbau. Micro-LED-Displays, so nennt Samsung diese Anzeige-Gattung, lassen sich vorerst nur in kleineren Einheiten fertigen, die der Hersteller oder in späteren Varianten auch der Kunde zu beliebigen Formaten und Auflösungen kombinieren kann. Noch im vergangenen Jahr zeigten einschlägige Exponate aus kurzer Distanz und in hellen Bildpartien feine Nähte an den Übergängen der Elemente. Sie sind in diesem Jahr praktisch verschwunden, ein Indiz für Entwicklungsfortschritte in Richtung Marktreife.

          So zeigte Samsung denn auch Micro-LED-Displays in wohnzimmertauglichen Formaten mit 4k-Auflösung und den Diagonalmaßen 75, 88, 93 und 110 Zoll, die so oder so ähnlich schon bald in den Handel kommen könnten. Auch Sony beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Bildschirmgattung, nennt sie Crystal LED und positionierte sie bisher vor allem für den Werbeeinsatz.

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