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Fenix-6-Reihe von Garmin : Das Messen ist des Sportlers Lust

Die Fenix 6 ist in ungezählten Modellvarianten erhältlich, je größer, desto länger die Akkulaufzeit. Bild: Hersteller

Die neue Fenix-6-Modellreihe der Smartwatches von Garmin mit langer Akkulaufzeit, viel Innovation und Solarladung im teuersten Modell.

          3 Min.

          Wenn Garmin seine leistungsfähigsten Sportuhren aus der Fenix-Modellreihe modernisiert, horchen ambitionierte Athleten sofort auf. Die smarten Messgeräte glänzen mit ungezählten Fähigkeiten, und man trägt sie bei jedem einzelnen Workout als geradezu persönlichen Sportpartner. Nach der vorsichtigen Modernisierung im vergangenen Jahr mit der Modellreihe Fenix 5 Plus steht jetzt wieder ein großer Sprung an: Die Fenix 6 ist da. Sie hat ein grundlegend überarbeitetes Bediensystem, zeigt auf dem Display mehr Informationen, bringt erstmals eine Solar-Ladefähigkeit mit, gibt Läufern die Pace vor, kennt Skigebiete und Golfplätze – und die Nomenklatur der einzelnen Modellreihen wurde deutlich vereinfacht.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Um gleich hier zu beginnen: Es gibt nun drei Varianten in drei Größen, 42 Millimeter, 47 und 51 Millimeter. Musik, Karten und W-Lan sind das erste Zusatzpaket, dann wird die Fenix eine Pro. Saphirglas ist das zweite Extra, man kann beliebig kombinieren. Das größte Modell, die 6X mit 51 Millimeter Höhe, ist sodann mit Solarladung erhältlich.

          Wir haben die 6S Pro mit Saphirglas und die 6X Pro ausprobiert. Schon beim Auspacken fällt auf: Die Fenix 6 ist durchgängig dünner geworden und damit alltagstauglicher. Die kleine 6S Pro misst nur noch 13,8 Millimeter, zehn Prozent weniger als beim Vorgänger, die mittelgroße 6 kommt auf 14,7 Millimeter, und selbst die dicke 6X hat jetzt nur noch 14,9 Millimeter, minus 15 Prozent.

          Wie gehabt fehlt ein Touchscreen

          Das ist schon mal ein Fortschritt, wenngleich die Uhren natürlich wuchtig bleiben. Das transreflektive MIP-Display ist immer eingeschaltet und lässt sich auf Knopfdruck beleuchten, und die Beleuchtung benötigt man öfter als beim Vorgänger. Die kleinste 6S belässt es bei einer Bildschirmauflösung von 240 × 240 Pixel, die beiden größeren Modelle bringen es auf 260 × 260 und 280 × 280 Pixel und bieten damit die Option, mehr Datenfelder während des Workouts zu zeigen. Wie gehabt fehlt ein Touchscreen, die Uhr wird mit fünf Seitentasten bedient. Das ist auch gut so, wenn es um Präzision und Zuverlässigkeit unter widrigen Bedingungen geht. Das Menüsystem wurde neu gestaltet. Sofort fallen die Widgets auf, die Informationen bündeln und sich flexibel anordnen lassen. Man kommt deutlich schneller an die gewünschten Informationen. Noch immer ist die Bluetooth-Ankopplung ans Smartphone eine Qual.

          Das Gehäuse der Fenix 6 besteht, je nach Modellvariante, aus Edelstahl, Titan oder Stahl, und das Glas ist Gorilla Glass 3, sofern man nicht Saphirglas wählt. Stets sind die Uhren wasserdicht bis zehn bar und haben einen internen Speicher von 32 Gigabyte.

          Unzählige Sportprogramme

          Wie bei den Vorgängermodellen sind GPS, barometrischer Höhenmesser, Pulsmessung, Gyroskop und Thermometer eingebaut, neu ist die Pulsoxymetrie zur Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes. Unzählige Sportprogramme lassen sich sofort ohne jede Programmierung protokollieren. So gut wie alles für so gut wie alle nur denkbaren Trainings kann man konfigurieren, anpassen, einstellen. Es ist erschlagend, und wessen Spieltrieb mit der Uhr allein nicht befriedigt wird, der holt sich Ziffernblätter und andere Extras wie Datenfelder oder konfigurierbare Anzeigen aus dem Internet.

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