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E-Mail-Daten in Gefahr : Nutzer von Fritzbox-Routern sollten dringend Sicherheits-Update machen

  • Aktualisiert am

Bild: AVM

Unbekannte haben Router der Marke Fritzbox gehackt. Nutzer sollten schleunigst das Sicherheits-Update des Herstellers aufspielen. Im schlimmsten Fall könnten die Hacker Zugangsdaten für E-Mail-Konten oder Online-Dienste stehlen.

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          Wer einen Internet-Router der Marke Fritzbox benutzt, sollte so schnell wir möglich das vom Hersteller angebotene Sicherheits-Update aufspielen. Dazu rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Angreifer könnten andernfalls alle in dem Gerät gespeicherten Konfigurationsdaten einsehen und manipulieren, teilte die Behörde am Dienstagabend mit.

          Falls in dem Router Zugangsdaten etwa für E-Mail-Konten oder andere Online-Dienste gespeichert seien, könnten Hacker auch diese stehlen. Darüber hinaus könnten Angreifer auf Kosten des  Fritzbox-Benutzers teure Telefonate führen. Der Fritzbox-Hersteller AVM bietet den Angaben zufolge bereits seit dem vergangenen Wochenende ein Update für die Router an. Bisher hätten aber nur rund 20 Prozent der Benutzer dieses Stück Software heruntergeladen, sagte das BSI.

          Alle anderen sollten dies schleunigst nachholen. Sofern Telekommunikationsanbieter ihren Kunden Fritzboxen zur Verfügung stellten, sollten sie ihnen das Update zugänglich machen. AVM bietet das Software-Update auf seiner Webseite an.

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