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So sieht die Praxis aus : Was sich fürs Smart Home lohnt

Smart-Home-Statusmeldungen auf dem PC Bild: dpa

Wie von Geisterhand gesteuert, soll das vernetzte Heim viel Komfort bieten und manchen Euro sparen. In der Praxis sieht es ganz anders aus.

          5 Min.

          Den Anstoß zu diesem Artikel gab die oft gestellte Frage, dass man als Technikredakteur doch gewiss schon lange sein Haus vernetzt habe und was das alles bringe, wenn das Home smart sei, vom Heizungskeller bis zum Dachstuhl. Die neugierige Stadtelite hat es vor allem auf die Heizkosten abgesehen, die in der Metropole von Jahr zu Jahr kräftig steigen, von 200 Euro im Monat wird berichtet, für eine eher kleine Wohnung.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Ein Drittel der Heizkosten könne man durch das Smart Home sparen, heißt es immer wieder, zum Beispiel vom Thermostat-Anbieter Tado. Der berechnet auf seiner Internetseite für das 20 Jahre alte Haus des Autors mitsamt ebenso alter Ölheizung Kosten von jährlich 2100 Euro und folglich eine Ersparnis von mehr als 700 Euro, wenn man mit App und zugehöriger Technik nur richtig heize. Tatsächlich liegt jedoch der reale Ölverbrauch bei weniger als 1000 Liter im Jahr, mithin betragen die Kosten also weniger als 700 Euro im Jahr. Wie man hier noch sparen könnte, bleibt rätselhaft. Das Starterkit von Tado kostet 200 Euro, vier Heizkörper-Thermostate weitere 280 Euro, und dazu kommt noch ein Abo für 25 Euro im Jahr. Wer Heizkosten reduzieren will, überprüfe die Programmierung seiner Anlage und verringere die eingestellte Wunschtemperatur.

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