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Apples mobiles Betriebssystem : Das sind die Neuerungen in iOS 8

Es gibt leichte Veränderungen, aber auch völlig neue Apps auf iOS 8 Bild: Apple

Von diesem Mittwochabend an können iPhone-Besitzer ihr Betriebssystem auf iOS 8 aktualisieren. Es gibt einige feine Veränderungen aber auch völlig neue Apps. Auf eine Funktion muss man aber noch warten.

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          Seit Mittwochabend 19 Uhr können iPhone-Besitzer, die die Versionen 5s, 5c, 5, 4s oder ein iPad mit Ausnahme des ersten Modells haben, auf das grundlegend modernisierte Betriebssystem iOS 8 aktualisieren. Über das neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus, das an diesem Freitag auf den Markt kommt, haben wir bereits in diesem Test ausführlich berichtet.

          Marco Dettweiler
          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Vermutlich werden die Apple-Server wegen des iOS 8-Updates am Abend sehr stark belastet sein. Aus Erfahrung empfiehlt sich, den nächsten Morgen abzuwarten, da es dann mit dem Update schneller geht. Denken Sie daran, vorher ein Backup auf ihrem Rechner zu machen, falls das Update schief gehen sollte.

          Das sind die wichtigsten Neuerungen:

          Das neue iMessage ist eine starke Konkurrenz für Whats App und erlaubt nun den Versand von Audio- und Videoclips. Verbessert wurde ferner das Management von Gruppenchats und neu ist die Option, den aktuellen Standort per Kartenausschnitt zu teilen. Die Freigabe muss nicht dauerhaft erteilt werden, sondern kann zum Beispiel für eine Stunde oder „bis zum Ende des Tages“ gewährt werden.

          Die Suchfunktion Spotlight wird global. Sie wird weiterhin durch Wischen nach unten aufgerufen. Die Anfrage wird jedoch global gestellt und Apps wie Maps, iTunes oder Safari eingebunden. In Einstellungen kann man unter Allgemein -> Spotlightsuche festlegen, welche das sind.

          Die neue App Health fasst unterschiedliche Fitness-Daten zusammen, und nicht nur das: Entwickler können ihre eigene Fitness-App mit „Health“ verknüpfen.

          Auch die Heimautomatisierungszentrale rund um das „Homekit“ ist ähnlich strukturiert. Über die zugehörige App sollen sich die Geräte unterschiedlicher Hersteller steuern lassen. Egal ob Webcams, Leuchten, Schlösser, Thermostate, Stecker oder Schalter – mit den iProdukten wird alles bedient, und beliebige Geräte lassen sich in Gruppen zusammenfassen und gemeinsam steuern.

          Apps können sich in Standardprogramme einklinken, das gab es bislang nur bei Android. Das erste Stichwort sind die Erweiterungen, die es Apps erlauben, systemweit zur Verfügung zu stehen. Ein soziales Netzwerk kann sich beispielsweise als Ziel für das Teilen von Fotos anbieten.

          Mit der „iCloud Photo Library“ stehen alle Fotos von allen Apple-Geräten immer und jederzeit zur Verfügung. Sie ist teil des iCloud Drive, welches auch Dokumente jeder Art verwaltet. Es arbeitet mit den neuen Betriebssystemen wie eine Netzwerkfestplatte oder die Dropbox und erlaubt damit einen deutlich einfacheren Datenaustausch.

          Auch bei der Kamera-App hat Apple nachgebessert. Endlich gibt es eine Funktion, die viele sicherlich vermisst haben: den Selbstauslöser. Zudem wird die Kamera eingebunden in Apple Pay. Für das neue mobile Bezahlsystem fotografiert man einfach die Kreditkarte und das iPhone liest die Informationen aus.

          Mit der Familienfreigabe ist es möglich, alle Inhalte aus App-Store, iBooks und iTunes bis zu sechs Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist, dass hinter jeder Apple-ID die gleiche Kreditkarte hinterlegt ist. Apple hat eine Art Kindersicherung eingebaut: Falls die Kleinen etwas einkaufen wollen, müssen das die Eltern auch digital erlauben.

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