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Smart Home : So lebt es sich mit Apples Homekit

Thermometer und mehr: Eve Degree von Elgato mit App, auch zur Messung des Luftdrucks Bild: Hersteller

Das Haus der Zukunft ist vernetzt mit dem Smartphone. Apple bietet hierfür das sogenannte Homekit an. Welche Vorteile bringt das ferngesteuerte Eigenheim von Morgen?

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          Das Heim soll smarter werden. Die Vernetzung der Wohnung oder des Hauses bringt mehr Komfort und Sicherheit sowie eine effizientere Energieausnutzung, heißt es. Mit der passenden Ausrüstung steuert man Lampen, Steckdosen, Kühlschränke und sogar die Technik im Garten. Die übergreifende Steuerung und Vernetzung und die Anbindung von Sprachassistenten hat jedoch ihre Tücken. Untereinander kompatibel sind die verschiedenen Systeme nämlich nicht. Wir haben uns jetzt in der Apple-Welt das Homekit angesehen, das es seit 2014 gibt. Die Idee, sein Heim über iPhone und Siri zu steuern, hört sich charmant an. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis?

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Vier Jahre nach dem Start sind die Einsatzmöglichkeiten des Homekit noch beschränkt. Ursprünglich verlangte Apple von Entwicklern einen eigenen Sicherheits-Chip in entsprechenden Geräten. Davon ist man erst im vergangenen Jahr abgekommen. Nun wächst die Zahl der kompatiblen Dienste und Anwendungen. Apple führt derzeit 16 verschiedene Gerätekategorien von der Lampe über den Schalter und die Steckdose bis hin zu Klimaanlagen, Luftbefeuchtern und Garagentoren auf. Vieles ist jedoch nur angekündigt. Etwa die Türklingel oder der Rauchmelder, und viele Produkte sind in Europa gar nicht erhältlich. Es gibt nur zwei Überwachungskameras fürs Homekit (von D-Link und Logitech) und nur eine einzige Rollladensteuerung.

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