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Apple Airpods Max im Test : Audio Max

Der erste ohrumschließende Kopfhörer von Apple: die Airpods Max Bild: Hersteller

Wenn Apple etwas Neues anpackt, soll es gleich perfekt sein. Das gilt auch für die Airpods Max. Hat es Apple wieder geschafft?

          5 Min.

          Da sollten jetzt alle aufhorchen. Apple bringt seinen ersten ohrumschließenden, kabellosen Kopfhörer auf den Markt, der wie so viele Produkte dieser Gattung die Außengeräusche aktiv reduzieren kann – und lässt die Konkurrenz erst einmal hinter sich. Allerdings setzt sich Apple auch mit dem Preis deutlich ab. Die Airpods Max kosten 600 Euro. Die Konkurrenten sind keine Unbekannten, sondern Unternehmen, die schon seit vielen Jahren auf diesem Markt unterwegs sind und viel Erfahrung mit Kopfhörern haben, wie etwa Sony, Sennheiser, Shure, Bose, AKG oder Beyerdynamic. Sie müssen nun akzeptieren, dass Anbieter wie Apple künftig im Vorteil sind, weil das Unternehmen das selbst entwickelt und baut, was für diese Art von Kopfhörer immer wichtiger wird: einen leistungsfähigen Chip, der sich um die digitalen Aufgaben kümmert. Der H 1 erlaubt Apple viele Freiheiten.

          Doch fangen wir ganz analog an. Seit Jahren haben sich die meisten Hersteller darauf geeinigt, dass das Gehäuse eines Kopfhörers dieser Gattung aus Kunststoff gefertigt wird. Das ist günstig und macht ihn im besten Fall leicht. So wiegen etwa die Headphones 700 von Bose nur 250 Gramm, allein der Bügel enthält Edelstahl. Der H 9 von Bang & Olufsen ist eine der wenigen Ausnahmen, weil der Hersteller mit Lamm- und Rindleder sowie Aluminium arbeitet. Auch Sennheiser und Shure spendieren ihren Momentum Wireless und Aonic 50 etwas Leder und Aluminium.

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