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Nach der Apple Keynote : Das sind die härtesten Konkurrenten des iPhone 6

Wie wird das iPhone 6 aussehen? Hier eine Idee von Martin Hajek inklusive iWatch Bild: Martin Hajek, www.martinhajek.com, @deplaatjesmaker

Apple hat sein neues iPhone vorgestellt. Sein Alleinstellungsmerkmal hat der Konzern allerdings längst verloren. Die Konkurrenz ist sehr dicht aufgerückt und hat bei manchen Funktionen sogar überholt. FAZ.NET zeigt sieben Alternativen zum iPhone.

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          Die Zeiten sind vorbei, als die Konkurrenz hilflos zusehen musste, wie Apple auf seinen Keynotes ein neues iPhone vorstellte und dieses Smartphone im Vergleich zu anderen Produkten unerreichbar schien. Andere Hersteller haben sich jahrelang genau angeschaut, was da in regelmäßigen Abständen an Innovation in Cupertino entstanden war und haben sich inspirieren lassen. Wer die These vertritt, dass Apple das Smartphone erfunden hat, wird weiterhin von Nachahmungen sprechen. Ob es in manchen Fällen eine dreiste Kopie war, wurde zwischen Apple und Samsung sogar vor Gericht verhandelt.

          Dem Kunden kann es letztlich egal sein. Es gibt genügend Alternativen zu Apples Top-Modell. Die Smartphones aus der Oberklasse sind in wichtigen Punkten gleichauf mit dem iPhone, einige haben Funktionen, in denen sie besser sind. Das gilt nicht nur für die Hardware. Alternative Betriebssysteme wie Android oder Windows Phone müssen iOS in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Sie überzeugen mit Anwendungen, die man sich von Apples mobilen Betriebssystem wünschen würde. Selbst in puncto Design: Die Kacheloptik mit ihren dynamischen Feldern in Windows Phone findet berechtigerweise immer mehr Anwender.

          Wir wollen kurz die härtesten iPhone-Konkurrenten vorstellen, die wir bereits getestet haben. Jedes Smartphone kann mindestens eine Funktion aufweisen, die das aktuelle iPhone nicht hat und die dem neuen iPhone gut stehen würde.

          Sony Xperia Z3: das Wasserdichte

          Das Sony Xperia Z3 ist so frisch, dass es noch nicht einmal Testgeräte gibt. Sony hat es erst vor wenigen Tagen auf der IFA vorgestellt. Es ist der Nachfolger seines bisherigen Flaggschiffs Z2. Das Xperia ist ein üppig ausgestattetes Gerät für den Multimediaeinsatz. Vor allem unter Wasser. Das Smartphone ist wasserdicht gemäß IP65- und IP68-Zertifikation, sodass es bis zu 30 Minuten und bis zu eineinhalb Meter unter Wasser eingesetzt werden kann.

          Wer diese Funktionalität etwas albern findet, könnte vielleicht Spaß finden an der ausgezeichneten Kamera (20,7 Megapixel), die es erlaubt, Videoaufnahmen in 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) zu machen. Das Gerät ist sehr wertig, macht einen äußerst edlen Eindruck und läuft unter Android 4.4 (KitKat). Die von Sony modifizierte Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig, gefällt aber durch ihr schickes Design.

          Hier finden Sie den Test zum Vorläufer Xperia Z2.

          Das Design des Note 4 ist etwas frischer geworden

          Samsung Galaxy Note 4: der Stift

          Ebenfalls brandneu ist ein Produkt von Samsung: das Galaxy Note 4. Wir konnten kurz vor der IFA bereits ein erstes Hands-On machen. Und das Gerät ist ein echtes Pfund. Samsung hat im Vergleich zum Vorgänger überall dort nachgebessert, wo es nötig war. Herausgekommen ist ein hervorragend designtes schnelles Phablet mit einen brillanten Bildschirm. Wie bei den anderen aktuellen Smartphones und Tablets von Samsung auch, setzt das Display in puncto Farbsättigung und Kontraste neue Maßstäbe.

          Nicht zu ignorieren ist die Nützlichkeit des Stiftes. Er kann einerseits als Verlängerung des Fingers eingesetzt werden. Man kann mit ihm also tippen und wischen. Andererseits dient er als sensitiver Stift. Es lassen sich also Notizen mit ihm machen. Das Note 4 hat noch einen weiteren interessanten Aspekt. Für das Gerät wurde von Samsung die Gear VR entwickelt. Man setzt das Note 4 dort ein und hat dann eine vollständige Virtual-Reality-Brille.

          Ein erstes Hands-On des Note 4 lesen Sie hier.

          Das Nokia Lumia 930 mit dem Betriebssystem Windows Phone

          Nokia Lumia 930: die Kamera

          Dieses Gerät ist in Sachen Design und Kamera der härteste Konkurrent für das iPhone. Wie alle Geräte der Lumia-Serie sieht auch das 930 hervorragend aus. Die Kombination aus Metallrahmen, farbigem Kunststoffrücken und wohlproportionierter Form machen das Nokia zu einem echten Hingucker. Zudem ist das darauf laufende Betriebssystem Windows Phone eine angenehme Alternative zu der icon-basierten Software von Apple und Google.

          Maßstäbe setzt vor allem die Kamera. Michael Spehr schreibt: „Das Lumia 930 ist das Foto-Smartphone des Jahres, es erreicht in den beiden höchsten Auflösungsstufen 5376 × 3024 Pixel (16,3 Megapixel) oder 4992 × 3744 (18,7 Megapixel) im klassischen 4:3-Format. Die Kamera ist das spektakulärste Detail des großen (13,7 × 7,1 × 1 Zentimeter) und 167 Gramm schweren Boliden. Sie ist kaufentscheidend und stellt die Konkurrenz in den Schatten, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.“

          Den Testbericht zum Nokia Lumia 930 finden Sie hier.

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