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Vor der Apple Keynote : Das sind die Alternativen zum iPad

Bild: Hersteller

An diesem Donnerstag wird Apple sehr wahrscheinlich die nächsten Versionen seiner iPads vorstellen. Das Tablet wird wieder eines der besten sein, doch die Konkurrenz hat ebenbürtige Alternativen.

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          Es ist mittlerweile beim Kauf eines neuen Tablets keine zentrale Frage mehr, ob das Gerät etwas taugt. Das tun die meisten aktuellen Produkte ab einem gewissen Preis. Als Käufer muss man sich umso mehr fragen, welche Funktionen wirklich notwendig sind und wie viel man dafür ausgeben will.

          Das iPad Air und iPad Mini mit Retina Display zeigen bei wenigen Funktionen Schwächen, sodass man als Besitzer eines dieser Apple-Geräte im Vergleich zu Produkten der Konkurrenz hinsichtlich Design, Verarbeitung oder Leistung vorne dabei ist. Das wird nicht anders sein, wenn Apple an diesem Donnerstag wahrscheinlich die Nachfolger seiner beiden iPads vorstellt.

          Seit der Einführung der aktuellen iPads vor etwa einem Jahr hat die Konkurrenz jedoch einige Tablets vorgestellt, die ebenso attraktiv und in mancher Hinsicht sogar besser sind.

          Der Preis

          Ein iPad ist eines der teureren Tablets. Das große Air liegt bei knapp 500 Euro, wenn einem 16 Gigabyte genügen und die Internetverbindung nur per W-Lan hergestellt werden soll. Bei 64 Gigabyte und Mobilfunkverbindung sind es dann schon knapp 800 Euro. Da Apple in der Regel die Speicherkapazität bei gleichbleibendem Preis bei den neuen Modellen anhebt, könnte man möglicherweise schon für knapp 800 Euro 128 Gigabyte bekommen.

          Die beiden Konkurrenzprodukte von Samsung, das Galaxy Tab S in 8 und 10 Zoll, liegen ebenfalls bei knapp 400 und 500 Euro in der Minimalausstattung. Das Sony Xperia Z3, das in den nächsten Wochen auf den Markt kommen wird, liegt mit knapp 500 Euro leicht darunter, weil es für diesen Preis ein LTE-Modul bereits integriert hat. Luft nach oben ist in diesem Markt dennoch. So kostet das Surface 3 von Microsoft mindestens 800 Euro. Allerdings hat dieses Gerät den Anspruch, ein kleiner PC zu sein, was man etwa am Prozessor, dem Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte und dem internen Speicher von 64 Gigabyte sieht.

          Sehr günstig: das Iconia Tab 8W von Acer

          Man sollte bei all diesen Topmodellen nicht vergessen, dass es wesentlich günstigere Tablets gibt. Das kleine MediaPad X1 von Huawei mit W-Lan und 16 Gigabyte internem Speicher findet man im Netz schon unter 350 Euro. Es geht noch günstiger. So konnten wir uns auf der IFA ein Gerät von Acer anschauen. Das Iconia Tab 8W mit Intels Atom-Prozessor und 32 Gigabyte internem Speicher kostet gerade einmal 149 Euro. Das ist sicherlich ein Einsteiger-Tablet, dürfte aber vielen schon genügen, um zu surfen und Mails zu checken.

          Das Display

          Im Fokus der Hersteller steht mittlerweile das Display. Mit seiner Qualität wollen sie sich von der Konkurrenz absetzen. Daher kommt es immer mehr zum Pixel-Hype, den man von Kompaktkameras kennt. Eines der besten Displays haben die beiden Tab S-Modelle von Samsung. Diesen Vorteil spielen sie allerdings erst dann deutlich aus, wenn man häufiger Filme und Fotos auf dem Tablet schaut.

          Schaltet man das Gerät an, strahlen einem die Icons förmlich entgegen, die Farben sind knallig, die Schrift ist scharf, und die Anmutung hat einen leicht dreidimensionalen Effekt. Es ist zudem ein adaptiver Bildschirm, der sich der Farb- und Lichtumgebung anpasst. Laut Samsung liefert das Super Amoled-Display 94 Prozent des Adobe-RGB-Farbspektrums, hat eine Kontrastrate von 100.000:1 und stellt 4 Millionen Pixel dar.

          Etwas weniger auffällig, aber dennoch sehr gut ist das Display des Surface 3 von Microsoft. Die Farben sind nicht so knallig wie bei Samsung. Es wirkt realistischer in der Darstellung. Seine Anmutung ist unglaublich klar und scharf. In Sachen Auflösung muss sich Apple jedenfalls geschlagen geben. Den 2048 x 1536 Pixel des iPad Air steht die höhere Auslösung des Tab S mit 2560 x 1600 Pixel gegenüber.

          Die Geschwindigkeit

          Wer sein Tablet nicht täglich mit besonders aufwendigen Spielen belastet, wird nicht nur bei Topmodellen von Apple, Samsung oder Sony wenig zu meckern haben. Schnell sind sie letztlich alle, die Unterschiede werden nur im direkten Vergleich deutlich.

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