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iPad Pro 12.9 im Test : Apple zementiert den Vorsprung

Die neue Tastatur erlaubt nun das Fixieren des iPad in zwei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln. Bild: Apple

Das Tablet-Erlebnis der iPads ist weiterhin herausragend. Apples riesiger Vorsprung wird mit den neuen Geräten noch einmal zementiert. Das zeigt der Test des großen iPad Pro.

          3 Min.

          Noch nie war ein Tablet so schnell und noch nie bot es so viel Speicher. Die Rede ist vom neuen iPad Pro, das am Mittwoch in den Handel kommt. Mit dem hauseigenen A12X Bionic-Prozessor stellen die Apple-Flachcomputer neue Geschwindigkeitsrekorde auf, selbst die meisten Notebooks müssen sich geschlagen geben. Wir haben das iPad Pro 12.9 bereits einige Tage ausprobieren können. Der Geekbench-Test bescheinigt ihm 5000 Punkte im Single-Core-Betrieb und 18.200 im Multi-Core-Einsatz. So bestätigt sich unmittelbar der subjektive Eindruck, dass es an Tempo nicht fehlt. Dieses iPad ist so leistungsstark wie ein Macbook Pro mit gehobener Core-i7-Prozessor-Ausstattung.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Doch nicht nur beim Tempo setzt Apple neue Maßstäbe. Das iPad Pro kommt im frischen Design, lehnt sich optisch an den Macbook Pro an, verzichtet auf den Home-Button, reduziert den schwarzen Rand ums Display, unterstützt einen neuen Eingabestift — und benötigt leider auch neue Tastaturen, sofern man das Smart Keyboard von Apple wählt, das zugleich als Schutzhülle dient. Die Anzeige des 12,9-Zoll-Geräts löst mit 2732 x 2048 Pixel auf, auch das ist Notebook-Standard. Apple spricht von einem Liquid Retina-Display, das den P3-Farbraum abdeckt und mit 600 Nits ungewöhnlich hell ist. Dass es spiegelt, sei allerdings nicht verschwiegen. Ein weiterer Minuspunkt: Die Kameraoptik ragt rückseitig aus dem Gehäuse heraus. Das Tablet kann man also ohne eine diesen Makel kompensierende Schutzhülle nicht plan auf den Tisch legen.

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