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Die SIM schreibt Geschichte : Alles auf keine Karte

Schrumpfkur der SIM: Vom Scheckkartenformat bis zur eingebauten E-SIM Bild: Illustration Dmitri Broido

Die SIM-Karte im Mobilfunk schreibt Erfolgsgeschichte und ist eine deutsche Erfindung. Wie funktioniert der kleine Chip und warum muss er jetzt verschwinden?

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          Sie ist die Eintrittskarte in die Welt des Mobilfunks und die meistverwendete Chipkarte der Welt: Die SIM, die eigentlich das SIM heißen müsste, weil die Abkürzung für Subscriber Identity Module steht, also Teilnehmer-Identitätsmodul. Sie identifiziert Nutzer im Mobilfunknetz, sowohl für die Telefonie wie auch für Datendienste. Und umgekehrt werden mit ihr die Mobilfunkgeräte einem Netz zugeordnet und authentifiziert, die Identität des Teilnehmers wird festgestellt und damit dem Missbrauch der mobilen Netze vorgebeugt.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Allein in Deutschland betreibt nach Schätzungen jeder Bürger zwei dieser Karten, es sind mehr als 150 Millionen. In aller Welt sind Milliarden SIM in Betrieb. Die Erfolgsgeschichte der heutigen SIM begann 1991, als der Münchner Smartcard-Hersteller Giesecke + Devrient die ersten 300 Karten an einen finnischen Mobilfunkbetreiber auslieferte.

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