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Tech-Talk : Das neue Urlauben

  • -Aktualisiert am

Aus den bekannten Gründen wird dieses Jahr so viel gecampt und gezeltet wie noch nie. Doch existiert eine nicht zu vernachlässigende Gruppe jener, die nicht verstehen wollen und können, was am Wohnmobil oder Wohnwagen so spannend ist.

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          Deutschland war schon immer ein Land, das dem Campen ziemlich offen gegenüberstand. Wir lieben halt die Natur, und mit dem Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil ihr besonders nahe zu sein ist einfach fein. Aus den bekannten Gründen wird dieses Jahr so viel gecampt und gezeltet wie noch nie, die Freizeitfahrzeug-Branche kann sich vor Nachfragen kaum noch retten. Und auch Wohnmobile zum Mieten gibt es kaum noch. Doch existiert eine nicht zu vernachlässigende Gruppe jener, die nicht verstehen wollen und können, was am Wohnmobil oder Wohnwagen so spannend ist.

          Viele glauben, es gehe irgendwie ums Sparen, und wundern sich, wenn wir erzählen, dass der Stellplatz am Templiner See in Potsdam 60 Euro die Nacht gekostet hat. „Da kann ich doch gleich ins Hotel gehen, und dann noch erst der Preis für das Fahrzeug“, lautet das Argument. Meist wird auch noch überschlagsweise vorgerechnet, wie viele Wochen und Monate man für dieses Geld in einem guten bis sehr guten Hotel verbringen können. Aber darum geht es überhaupt nicht. Sparen will vielleicht das junge Paar mit dem kleinen Auto und seinem Zelt.

          Dem Rest – also jenen, die mit einem Wohnmobil unterwegs sind oder den Caravan im Schlepp haben – geht es vielmehr darum, immer im eigenen Zuhause Urlaub zu machen. Und das ist vielen viel Geld wert. Man schläft immer im eigenen Bett und richtet sich so ein, wie man es mag. So gibt es einfach kein Hotel, das nicht gefällt, und wenn einem der Campingplatz nicht passt, zieht man weiter. Kinder und Enkel lieben das Nomadendasein ohnehin, und in der Regel finden sich immer schnell Freunde und Spielkameraden unter den anderen Campern.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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