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CES 2016 : Diese Neuheiten werden in Las Vegas gezeigt

In Las Vegas laufen die letzten Vorbereitungen auf die diesjährige CES. Bild: AP

Wer in Las Vegas auf der Consumer Electronics Show die richtigen Stände besucht, sieht die Ideen der Unterhaltungselektronik im Jahr 2016. Eine Einstimmung.

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          Wenn an diesem Dienstag die ersten Pressekonferenzen in Las Vegas stattfinden, bekommen die Medienvertreter von den Großen der Unterhaltungselektronik wie Sony, Samsung, Huawei, Panasonic und einigen anderen, sowie Autoherstellern wie BMW, Audi, Daimler oder Toyota die neuen Produkte und Innovationen für das Jahr 2016 auf dem Silbertablett präsentiert. Das soll dann das leckerste Essen der diesjährigen CES sein. Leider findet man darunter viel Aufgewärmtes, mitunter aber auch Gourmethäppchen und neue Kreationen.

          Wer auf die Hilfe der Hersteller verzichtet und sich auf den Weg durch die Messehallen und Hotels macht, in der mittlerweile viele Hersteller ihre „Stände“ haben, spielt wohl oder übel ebenso Roulette wie die vielen Gäste an den Spieltischen auch. Denn die persönlichen Mails im Vorfeld der CES helfen einem nicht wirklich bei der Orientierung weiter. Im Gegenteil: Wer als Unternehmen kurz vor der CES noch Mails schreibt mit der Aufforderung „Don’t hesitate to contact me for any additional information or to arrange an appointment during CES“, hat womöglich nicht so viel zu bieten. Denn gerade die amerikanischen Start-Ups, die von Anfang an keine Termine für deutsche Medien freiräumen, scheinen die interessanteren zu sein. Das Risiko, eine Niete zu erwischen, bleibt während der Messetage beständig.

          Wir haben nun für die verschiedenen Kategorien zusammengetragen, was an neuen Produkten bestätigt und wahrscheinlich ist. Da die „Consumer Electronics Show“ seit den letzten zwei Jahren immer mehr von den Autoherstellern dominiert wird, fangen wir mit diesen am besten an.

          Elektrische und selbstfahrende Autos

          Die Liste der Autohersteller, die auf der CES zu finden sind, ist lang. Aus Deutschland sind unter anderem Audi, Mercedes, BMW und Volkswagen angereist. Unternehmen wie Toyota, Chrysler, General Motors, Ford und Hyundai spielen ebenfalls mit. Im Vorfeld hat Rinspeed mit der Ankündigung eines Sportwagens für Furore gesorgt. Das Unternehmen aus der Schweiz wird basierend auf dem BMW i8 den „Ʃtos“ vorstellen. Es ist eher ein Konzept als ein eigenständiges Modell: Das Lenkrad lässt sich bei Bedarf zusammenklappen und verschwindet dann im Armaturenbrett. Ein Autopilot übernimmt in diesem Fall die Steuerung, er ist lernfähig. Ziemlich abgefahren ist die Option, eine Drohne auf dem Heck starten und landen zu lassen.

          Etwas anwendungsfreundlicher geht es bei BMW zu. Dort soll die Weiterentwicklung von Airtouch vorgestellt werden. Mit Gestensteuerung kann man verschiedene Funktionen im Innenraum ausführen wie etwa Lautstärke regeln oder Displayansicht vergrößern. Mehrere Sensoren zwischen Mittelkonsole, Innenspiegel und Armaturen können noch mehr Gesten des Fahrers scannen. Neben diesen Konzepten wird auch das Elektrofahrzeug im Blickpunkt stehen. General Motors will die nächste Version seines elektrischen Chevy Bolt vorstellen, der als kleineres und bezahlbares Serienmodell in die Produktion gehen soll. Auch VW will auf der Bühne ein neues E-Auto vorfahren lassen.

          Eine Schnittmenge zwischen zwei wichtigen Themen der CES bietet Audi. Mit Hilfe einer VR-Brille sollen Kunden sich ihren Traumwagen vorher virtuell ansehen können. Der Händler vor Ort kann den Wagen wie gewünscht konfigurieren. Neben der VR-Brille können Kunden auch einen Controller benutzen, um etwa virtuell eine Tür zu öffnen oder sich mit einem Kopfhörer den Sound des Motors anhören zu können.

          Virtuelle Realitäten von Sony, Oculus, Samsung und HTC

          An VR-Brillen kommt also nicht nur bei Audi keiner mehr vorbei. Sie sind zwar noch nicht zum Alltagsgegenstand geworden. Doch die Verbesserungen bei der Hardware und die sich häufenden Anwendungsfälle sprechen dafür, dass sie sich als attraktives Gadget etablieren. Leider wird man auch dieses Jahr auf der CES vermutlich mehrere VR-Brillen nur als Profi-Ausgabe für Entwickler sehen können. Oculus könnte zwar seine Rift für den Endkonsumenten vorzeigen. Nahezu ausgeschlossen ist es, dass Sony mit seiner PlayStation VR, die im letzten Jahr noch mit „Project Morpheus“ bezeichnet wurde, und HTC mit seiner Vive etwas am Stand ausliegen haben, dass man nach der CES im Online-Shop bestellen kann.

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