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CES 2014 : 3D-Drucker sind auf dem Weg zum Massenprodukt

  • -Aktualisiert am

Hersteller von 3D-Druckern werden ihre Produkte wohl bald zu günstigeren Preisen anbieten. Bild: dpa

Das New Yorker Unternehmen Makerbot zeigt auf der CES ein deutlich preiswerteres Modell. 3D-Druck gehört zu den Trendthemen auf der Technik-Messe in Las Vegas.

          Werden 3D-Drucker bald in Privathaushalten allgegenwärtig sein? Auf der diesjährigen CES wird zumindest ein Grundstein dafür gelegt, die Geräte für eine breitere Masse erschwinglich zu machen. Das New Yorker Unternehmen Makerbot, einer der bekanntesten Hersteller von 3D-Druckern, hat mit einem seiner neuen Geräte das Preisniveau deutlich gedrückt.

          Das in Las Vegas gezeigte Modell „Replicator Mini“ soll für 1375 Dollar verkauft werden. „Das ist unser Endverbraucher-Drucker“, sagte Makerbot-Mitgründer Bre Pettis. Das bisherige Standardmodell „Replicator 2“, das weiter im Angebot bleibt, kostet 2199 Dollar. Andere Hersteller zeigen in Las Vegas sogar Geräte für weniger als 1000 Dollar. 3D-Druck gehört in diesem Jahr zu den Trendthemen auf der CES, und es gibt eine gesonderte Ausstellungsfläche für Unternehmen aus diesem Feld.

          3D-Drucker stellen Objekte mit einem additiven Verfahren her, indem sie eine Schicht nach der anderen hinzufügen. Dabei greifen sie auf eine mit Designsoftware erstellte digitale Vorlage zurück, und sie verwenden Rohmaterialien wie Plastik, Metall oder Keramik. 3D-Druck kommt schon seit vielen Jahren in der industriellen Fertigung zum Einsatz, vor allem für die Entwicklung von Prototypen.

          Immer mehr kleinere Drucker für den Hausgebrauch

          Jetzt wird die Technik aber zunehmend auch für Endverbraucher verfügbar. Es sind immer mehr kleinere Drucker für den Hausgebrauch wie von Makerbot verfügbar. Außerdem gibt es Dienstleister wie das ebenfalls auf der CES vertretene französische Unternehmen Sculpteo, die nach den Vorgaben von Verbrauchern Objekte auf professionellen Maschinen herstellen. Sculpteo-Marketingdirektorin Marine Coré-Baillais sagt, beide Ansätze könnten nebeneinander existieren.

          Sie erwartet, dass in der Zukunft viele Menschen einen eigenen 3D-Drucker zu Hause haben, aber zusätzlich auf Auftragsfertiger zurückgreifen, wenn sie Objekte aus Materialien wollen, mit denen ihr Gerät nicht umgehen kann. Die Makerbot-Maschinen können zum Beispiel nur Plastik verarbeiten.

          Makerbot ist 2009 gegründet worden und hat nach Angaben von Pettis bisher 44 000 Drucker verkauft. Pettis gab in Las Vegas das Ziel aus, eines Tages die Marke von einer Million verkauften Geräten zu knacken. Makerbot wurde 2013 für mehr als 400 Millionen Dollar vom amerikanisch-israelischen Unternehmen Stratasys übernommen, das sonst vor allem große 3D-Drucker für den professionellen Einsatz herstellt.

          In Las Vegas zeigte Makerbot nun nicht nur die auf Endverbraucher abzielende Maschine, sondern auch zwei deutlich teurere Modelle, die sich eher an ein professionelles Publikum richten. Eine dieser Maschinen wird 6499 Dollar kosten. Der Verband Consumer Electronics Association, der die CES veranstaltet, sagt voraus, dass in diesem Jahr auf der ganzen Welt knapp 100 000 3D-Drucker verkauft werden.

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