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Vorgeschmack auf Cebit : Flaches, Flinkes und Grünes

  • -Aktualisiert am

Fujitsu-Notebook T901 mit raffinierter Displaytechnik Bild: Hersteller

Die Cebit, die in wenigen Wochen ihre Tore öffnet, wartet voraussichtlich nicht mit großen Überraschungen auf. Sie präsentiert aber immer viele Kleinigkeiten, die das Leben mit der Elektronik schöner machen. Hier eine kleine Auswahl.

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          Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Das gilt auch auf der kommenden Cebit. Die internationale Computermesse, welche in wenigen Wochen ihre Tore öffnet, wartet voraussichtlich nicht mit großen Überraschungen auf. Wohl aber mit vielen Kleinigkeiten, die das Leben mit der Elektronik schöner machen. Eine solche Kleinigkeit ist die 18 Euro teure M440 Eco von Fujitsu: Die erste biologisch abbaubare Computermaus.

          Sie besteht aus Arboform, einem Werkstoff, den man umgangssprachlich als „Flüssigholz“ bezeichnet. Hinzu kommt Biograde, ein elastischer Biokunststoff, der ergonomische Bauweisen erlaubt. Beide Materialien sollen vollständig kompostierbar sein. Bereits im vergangenen Jahr stellte Fujitsu eine Tastatur vor (KBPC PX Eco), die zu 45 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

          Mit umweltfreundlichen Produkten lässt sich derzeit gut auf Käuferfang gehen. So kündigte Fujitsu zur Cebit ebenfalls „Null-Watt-Computer“ an. Gemeint sind drei Rechner, die sich im ausgeschalteten Zustand komplett vom Stromkreis abschalten, also keinen Standby-Verbrauch haben. Im Betrieb geht's gleichsam energiefreundlich voran. Der Esprimo Q900 beispielsweise, ein schicker kleiner Mini-PC, soll im Betrieb nur 19 Watt benötigen.

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          Dennoch muss man bei dem 1,4 Kilogramm leichten Kästchen keinesfalls auf Tempo verzichten: Zu seiner Ausstattung zählen zwei USB-3.0-Anschlüsse, deren Übertragungsrate zwölf Mal höher sein soll als bei USB-2.0-Schnittstellen, sowie ein Intel Core Prozessor der zweiten Generation. Der erst im Januar vorgestellte Chip vereint Rechen- und Grafikeinheit auf einem Siliziumplättchen, was ihre Leistung laut Hersteller deutlich erhöht und eine herkömmliche Grafikkarte unnötig macht .

          Erstmals auf der Computermesse

          Der effiziente Prozessor ist nicht nur in dem bereits erwähnten Esprimo Q900 an Bord, sondern auch in allen anderen Esprimo-Neulingen. Gleiches gilt für zehn Notebooks, die Fujitsu erstmals auf der Computermesse vorstellen will. Der Null-Watt-Philosophie folgend, bieten sie einen Adapter, der bei ausgeschaltetem Gerät keinerlei Strom mehr aus der Leitung zieht, sobald der Akku aufgeladen ist. Ob an- oder ausgeschaltet: Über die USB-Schnittstellen der tragbaren Computer soll man jederzeit mobile Geräte aufladen können. Das P701, Fujitsus erstes Lifebook mit 12-Zoll-Display, lockt ferner mit eingebauter Kamera, Stereomikrofon, spritzwassergeschützter Tastatur und mattem Bildschirm (Anti-Glare Display).

          Die Show dürften ihm jedoch andere Modelle aus den eigenen Reihen stehlen. Beispielsweise das etwa 1100 Euro teure Lifebook T901: ein Notebook mit 13 Zoll großem, berührungsempfindlichem Display, das sich durch einen gekonnten Dreh in ein Tablet-PC verwandelt. Oder der Stylistic Q550, eine iPad-ähnliche Flunder für Geschäftskunden. Auf der Vor- und Rückseite des 10-Zöllers (Touchscreen) sitzt je eine Kamera - beispielsweise um Barcodes einzuscannen oder Videokonferenzen zu führen. Für möglichst viel Sicherheit beim Einloggen gibt es einen Fingerprint-Reader und für den komfortablen Datentransfer einen Kartenleser, USB-Buchsen sowie eine HDMI-Schnittstelle. Letztere erlaubt den Anschluss von Fernsehgerät oder Beamer und unterstützt zugleich den Austausch hochaufgelöster Inhalte.

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