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: Bockerl

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Bild: F.A.Z. - FOTO DIETER RUECHEL

Löst das rasante Gefährt auf drei Rädern den Ferrari ab?

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          Es handelt sich hier um das kompakteste Fortbewegungsmittel seit der Kanonenkugel des Barons Münchhausen. Das Bockerl, ein Qualitätsprodukt aus Bayern, ist ein Sitz auf drei Rädern, gummibereift und von beeindruckend solider Ausführung. Um voranzukommen, benötigt man ein Gefälle mit Asphalt oder auch ohne.

          Das Bockerl ist geländegängig, jedenfalls mehr als das durchschnittliche Bürogesäß, das hier ohne Federung auskommen muß. Man sitzt also oben am Abhang zwei Handbreit über dem Boden mit den Füßen voran, die Haltestange umklammernd, starrt hinunter und fühlt sich beim ersten Mal wie Evel Knievel vor dem Versuch, den Grand Canyon mit einem Motorrad zu überspringen.

          Nach und nach jedoch gewinnt man Zutrauen ins Bockerl. Man wird mutig, lernt zu steuern, überholt die ersten Gemsen und 3er-BMWs. Das ist rasant, macht Riesenspaß, bald fühlt man sich wie der Bockerl-Schorsch, ehrlich. Oder wie Münchhausen auf seiner Funsport-Kugel, wobei man sich fragt, wie der damals ohne die bissige Magura-Scheibenbremsanlage zurechtgekommen ist. Man könnte glatt auf die Idee kommen, der Mann habe gelogen.

          249 Euro, Schletter GmbH, 0 80 72/91 91-0, www.bockerl.com

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