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Tech-Talk : Baum ab, nein danke

  • -Aktualisiert am

Um einen hohen Baum neben seinem Haus zu fällen, gibt es verschiedene Wege. Man kann mit schwerer Technik anrücken, oder man versucht es mit Handarbeit. Was kostet am Ende weniger?

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          Eigentlich sollte es ein tiefschürfender Bericht zur Energiewende werden, gewürzt mit den eigenen Erfahrungen darüber, welchen Beitrag die dezentrale Bereitstellung elektrischen Stroms aus Sonne und Wind dazu leisten könnte. Wenn sie nur dürfte – indes, es stehen allerlei bürokratische Hindernisse im Weg. Und nicht nur die.

          Der Versuch, am Einfamilienhaus oder auf dem Grundstück eine Kleinwindkraftanlage zu errichten, scheitert an den hohen Bäumen des Nachbarn, die dem Wind die Puste nehmen. Aus dem gleichen Grund wird es auch nichts mit dem Solarstrom, Abschattung würde den Ertrag vermiesen. Endlich hat die Stadt die Fällgenehmigung für drei 25 Meter hohe Thuja erteilt, die obendrein die umstehenden Häuser bedrohen, aber nur, weil die angeblichen Kulturschätze an der Basis morsch sind.

          Der erste Fachbetrieb verwendet eine Riesen-Fällmaschine, als Kosten werden 2000 Euro veranschlagt. Der zweite will mit einem Hubsteiger ran, für exakt die Hälfte. Der dritte klettert hoch und wird sie stückweise kappen, macht 400 Euro. Dass Handarbeit auch mal günstiger sein kann als ausgefeilte Technik, beruhigt uns dann doch etwas.

          Lukas Weber

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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