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Automessen : Ford fort

  • -Aktualisiert am

Mit Nachrichten, dass eine Modellreihe eingestellt wird oder dass eine Messe nicht besucht wird, sind Autohersteller zurückhaltend.

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          Mit Nachrichten, dass eine Modellreihe eingestellt wird oder dass eine Messe nicht besucht wird, sind Autohersteller zurückhaltend. Offensiv vermeldet werden solche Sachverhalte in der Regel nicht, es sei denn, in Mexiko läuft der nun wirklich allerletzte Käfer vom Band. Eher beiläufig und in einem Nebensatz erfahren wir von Ford, dass der amerikanische Hersteller, sprich seine europäische Tochtergesellschaft, nicht auf dem Pariser Autosalon als Aussteller vertreten sein wird. Nach Frankfurt und Genf ist die Messe an der Seine die wichtigste in Europa, aufgrund der langen Dauer (16 volle Tage, vom 1. bis zum 16. Oktober) kommen zu ihr mehr Besucher als auf die Frankfurter IAA.

          Dennoch, Ford bleibt fort. Der Ka+, das neue Basismodell unter dem Klassiker Fiesta, der erst 2017 grunderneuert wird, steht also nicht in Paris. Er wird Ende September in München vorgestellt, in Fords gleichermaßen in Köln ansässiger Europazentrale hat man entschieden, das in Paris gesparte Geld dort einzusetzen - schlauerweise auch in teure Hotels, weil man nicht an das Oktoberfest gedacht hat. Dass Messen in Zeiten des Internets an Bedeutung einbüßen, wird immer offenkundiger. Der potentielle Kunde muss dort angesprochen werden, wo er ist. Und das ist öfter im Netz. Virtuelles Marketing aber ist teuer, die Budgets dafür werden an klassischer Stelle eingespart. Wenn das mal richtig ist.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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