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Michael Spehr (misp.)

Tech-Talk : Aus die Maus

  • -Aktualisiert am

Sich dem Fortschritt zu verweigern und alte Smartphones länger nutzen: Wer so denkt, wird jetzt gründlich ausgebremst. Das ist gut so.

          1 Min.

          Zeitgenossen mit der Meinung, dass jeder Schrauber ohne technische Ausbildung das Recht haben solle, an Handys herumzubasteln und ihren Akku zu wechseln, damit man die Geräte bis in alle Ewigkeit weiternutzen könne, müssen in diesen Tagen eine herbe Niederlage einstecken. Fortschrittsverweigerung wird von ganz oben sabotiert, Wut steigt auf aus den Strickpullovern der Querdenker.

          Denn alle drei Netzbetreiber schalten in diesem Jahr ihre 3G-Netze, dereinst UMTS genannt, ab. Das frei werdende Frequenzspektrum wird für 4G oder das neue 5G genutzt. Ein altes Smartphone ohne 4G-Unterstützung taugt also nur noch zum Telefonieren, aber nicht mehr für die Nutzung sämtlicher Datendienste. Das ist kein Verlust. Denn alte Geräte erhalten keine Systemaktualisierungen und sind damit ein Sicherheitsrisiko.

          Zum Glück sind die Verbraucher in aller Welt vernünftig und kaufen regelmäßig neue Smartphones, die dem Stand der Technik entsprechen. 3G hat in den drei deutschen Mobilfunknetzen nur noch einen Anteil von weniger als drei Prozent des mobilen Datenverkehrs. Die Zahl der Wirrköpfe hält sich also in Grenzen.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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