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Weihnachtsgeschenke : So könnte die Wunschliste aussehen

  • -Aktualisiert am

Auch wenn die Auswahl groß ist, die Favoriten stehen schnell fest Bild:

Wir werden den Teufel tun und anderen Leuten ihre Wunschzettel diktieren. Aber im Elektronik-Supermarkt erkennt man rasch, dass es kaum große Überraschungen geben kann. Diese Geschenke könnten unter dem Weihnachtsbaum liegen.

          7 Min.

          Folgt man Marktforschern und neunmalklugen Experten, steht das iPad von Apple (iPad im Praxistest: Faszination oder Fingerakrobatik?) vor allem bei den Jüngeren auf Platz eins der weihnachtlichen Wunschliste. Noch vor einem neuen Smartphone oder einer Spielekonsole übrigens. Das wundert kaum. Der flache Tablet PC aus Cupertino eignet sich bestens zum Sofa-Surfen und verspricht mit der Anbindung an iTunes und seine auf den ersten Blick grenzenlose Welt der Medien und „Apps“ viel Freizeitspaß.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das iPad ist gut, und es hält, was es verspricht. Es ist robust verarbeitet, läuft mit einer Akku-Ladung länger als zehn Stunden, das Display überzeugt, und mit seiner äußerst einfachen Fingerbedienung, die kaum eine Frage offenlässt, darf es auch als ideales Senioren-Pad für Oma und Opa gelten, die einen besonders leichten Zugang zum Netz und zur E-Mail suchen. In diesem Sinne spricht also nichts gegen das iPad.

          Und dass wir seine Zuverlässigkeit hervorheben, hat einen Grund, nämlich die liebe Konkurrenz. Wer Apple nicht mag, sich über den „goldenen Käfig“ der Apps-Welt aufregt und einen Tablet PC ohne Zwangsbindung an den Hersteller sucht, findet zwar mittlerweile ein breites Angebot günstiger Alternativen. Aber was wir in diesem Jahr ausgiebig erproben konnten, war durchgängig Murks. Überschriften wie iPad-Konkurrent Smartpad: Die lahme Ente aus dem Westerwald oder Tablet-PC Joo Joo: Interessante Totgeburt aus Singapur deuten das Drama bereits an, und wenn man kurz und knapp eine Bilanz ziehen darf, dann ist das iPad das Maß aller Dinge beim Tablet PC.

          Der flache Tablet PC aus Cupertino eignet sich bestens zum Sofa-Surfen

          Mit einer Ausnahme freilich: Das Galaxy Tab von Samsung (Samsung Galaxy Tab: iPad vom anderen Stern) mit dem Betriebssystem Android können wir ebenfalls uneingeschränkt empfehlen. Mit seinem deutlich kleineren und leichteren Gehäuse ist es sogar für den mobilen Einsatz (etwa beim Surfen in der Bahn) etwas besser geeignet. Beide Tablet PCs ersetzen übrigens nicht den Notebook oder den Desktop-PC. Die Gerätegattung ist derzeit auf den passiven Konsum von Inhalten ausgerichtet. Wer im Internet sehr aktiv ist, Blog-Einträge pflegt, oft Fotos hochlädt oder sich bei Twitter engagiert, ist mit diesen Flachmännern falsch beraten. Beim iPad sollte man die Variante mit eingebautem Mobilfunk-Modul wählen, das Galaxy Tab bietet diesen kleinen Luxus ohnehin. Und man sollte wissen, dass das iPad 2 schon in den Startlöchern steht. Wir rechnen mit der Produktvorstellung im Januar.

          Notebook oder Netbook?

          Also doch lieber einen Notebook oder einen Netbook? Der Markt der kleinen Netbooks ist in den vergangenen Monaten eingebrochen, und das bedeutet auch: kleine Preise für viel Leistung. Schon für rund 300 Euro bekommt man derzeit ein Markengerät von Samsung oder Lenovo. Bei diesen winzigen Klapprechnern sollte man in erster Linie auf die Verarbeitungsqualität achten, da hapert es häufig. Unser Geschenktipp ist deshalb ein Gerät in Netbook-Größe mit exzellenter Anmutung, das es hinsichtlich Arbeitstempo und Display-Auflösung mit einem ausgewachsenen Notebook aufnimmt: der Macbook Air von Apple. (Macbook Air im Test: Im Flash-Speicher liegt der Unterschied) Kaum größer als ein iPad, lautlos selbst im Dauerbetrieb, schnell dank SSD-Laufwerk - und natürlich sündhaft teuer: Mindestens 1000 Euro kostet die kleine 11-Zoll-Variante, die gerade mal ein Kilogramm wiegt.

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