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Sonos Trueplay und Play:5 : Wenn Sonos-Lautsprecher auf das iPhone hören

  • -Aktualisiert am

Keine Angst, der neue Play:5 von Sonos explodiert nur zur Veranschaulichung ... Bild: Hersteller

Sonos hat seinen Lautsprecher Play:5 verbessert. Sowohl in Sachen Hardware als auch Software: Trueplay soll die Wiedergabe der Sonos-Lautsprecher perfekt an die Raumakustik anpassen.

          Wer hat’s erfunden? Sonos ist die richtige Antwort, wenn es ausnahmsweise nicht um ein Schweizer Kräuterbonbon geht, sondern um die boomende Gattung der W-Lan-Lautsprecher. Die amerikanischen Pioniere des Musikfunks hatten allerdings schon eine ganze Weile nichts mehr von sich hören lassen; ihre letzte Neuheit, der kleine Lautsprecher Play:1, erblickte immerhin schon vor zwei Jahren das Licht das Welt, und seither betrafen die Nachrichten des Herstellers eher Marginalien.

          Doch jetzt sind sie wieder da, mit gleich zwei Neuheiten in einem Paket. Die eine betrifft die Hardware: Der Ur-Lautsprecher des Hauses, Play:5 genannt und schon vor sechs Jahren erstmals präsentiert, bekommt jetzt einen Nachfolger gleichen Namens, der so ziemlich alles besser machen soll und dafür auch ein bisschen mehr kostet: Für 579 Euro je Stück kann man den Neuen online ordern, in Schwarz oder in Weiß. „Noch in diesem Jahr“, teilt Sonos mit, werde der Play:5 der jüngsten Generation ausgeliefert.

          Die zweite Neuheit besteht aus Software. Sie heißt Trueplay und gehört zur Sonos-Controller-App der Version 6, die es bisher nur als Beta-Version gibt. Aber auch sie wird rechtzeitig vor der Weihnachtssaison zum Download bereitstehen. Trueplay soll die Wiedergabe der Sonos-Lautsprecher perfekt an die Raumakustik und den Aufstellungsort der Schallwandler anpassen. Unter dem Siegel der einstweiligen Verschwiegenheit durften wir das Software-Tuning schon während der IFA Anfang September ausprobieren. Jetzt konnten wir es daheim im Wohnzimmer nachvollziehen.

          Doch zunächst zum Generationswechsel des Play:5-Lautsprechers. Der Neue ist ein bisschen größer, vor allem deutlich tiefer geraten als das Vorbild; das gewonnene Volumen soll ihm zu mehr Basskraft verhelfen. Drei Tieftöner bestreiten die unteren Frequenzregionen, drei Hochtonkalotten kümmern sich um das obere Spektrum. Die rechte und die linke Hochtonmembran strahlen schräg nach außen, hornähnliche Schallführung unterstützt die beabsichtigte Richtwirkung. So soll der Lautsprecher, wenn er denn als Einzelexemplar betrieben wird und in liegender Position seiner Arbeit nachgeht, eine möglichst breite Stereobühne kreieren, auch wenn der Schall aus einem einzigen Gehäuse kommt. Der Play:5 musiziert aber auch als Paar. Die beiden Exemplare werden dann hochkant aufgestellt.

          Pegel-Regulierung funktioniert auch mit Wisch-Gesten

          Der Neue hat, wie üblich, nur wenige Bedienelemente. Eine Taste lässt die Musik pausieren und startet sie neu, zwei Touch-Punkte links und rechts davon heben oder senken die Lautstärke. Die Pegel-Regulierung funktioniert auch mit Wisch-Gesten. Besonders charmant: Die waagerechte Wischrichtung bleibt gleich, ganz egal, ob der Lautsprecher horizontal oder aufrecht spielt. Denn die eingebaute Elektronik erkennt die Position.

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