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TV Total mit der V-Box : Fernsehen auf allen Schirmen

  • -Aktualisiert am

Die schwarze Kiste empfängt digitale Fernsehprogramme, wandelt sie in Video-Datenströme um und schickt sie über eine Ethernet-Kabelverbindung an den Router. Bild: Hersteller

Wie kommt das Fernsehen auf den Tabletcomputer und auf das Smartphone? Zum Beispiel mit der V-Box: eine Kiste, die keine allzu komplizierten Installationen erfordert und erschwinglich ist.

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          Wie kommt das Fernsehen auf den Tabletcomputer und auf das Smartphone? Technik und Motor hat darauf schon verschiedene Antworten gegeben. Heute fügen wir eine weitere hinzu, die gleich mehrere Vorzüge hat: Sie kommt mit einem Stück Hardware aus, erfordert keine allzu komplizierten Installationen, ist erschwinglich und verteilt die bunten Bilder nicht nur an mobile Geräte, sondern auch an stationäre Computer oder Konsolen wie die Microsoft X-Box. Allerdings macht diese Lösung in Deutschland vor verschlüsselten Programmen halt. Mit Abonnement-Fernsehen funktioniert der Spaß leider nicht.

          Die Rede ist von einer Settop-Box mit dem Namen V-Box. Sie empfängt digitale Fernsehprogramme, wandelt sie in Video-Datenströme um und schickt sie über eine Ethernet-Kabelverbindung an den Router. Der verteilt dann die bewegten Bilder über W-Lan im gesamten Haus und im Prinzip an alles, was digital tickt und einen Bildschirm hat. Auch als Videorecorder funktioniert die V-Box. Eine über die USB-Buchse angeschlossene Festplatte oder ein NAS-Laufwerk im Netz dienen dann als Datenspeicher.

          Settop-Box mit dem Namen V-Box

          Die V-Box gibt es in Versionen für alle DVB-Verbreitungswege, also mit Tunern für Kabel, Satellit und terrestrischen Antennenempfang. Auch Geräte mit mehreren Tunern sind zu haben, etwa mit zwei Satelliten-Empfangsteilen oder mit Tunern für Kabel und Satellit. So lassen sich mehrere Programme gleichzeitig über das Heimnetz an verschiedene Bildschirme schicken oder etwa eines an die Festplatte zur Aufnahme, ein anderes direkt an das Tablet.

          Am günstigsten sind die Geräte im Onlineshop des Herstellers zu bekommen. Hier kostet zum Beispiel das Modell XTi-3352 mit zwei Kabel-Tunern 145 Euro, die Satelliten-Vatriante XTi-3332 mit Doppel-Empfangsteil ist für 165 Euro zu haben (jeweils zusätzlich Mehrwertsteuer). Es gibt auch teurere Modelle mit eingebautem Common-Interface-Schacht für Entschlüsselungsmodule. Aber die CI-Schnittstelle, wie sie in Kurzform heißt, ist verzichtbar, weil die hiesigen Abo-Programme CI-Plus-Module verlangen.

          Die Wiedergabe von Live-Fernsehbildern und von Aufzeichnungen klappt unter allen Betriebssystemen. Computer etwa können die Player-Software VLC zur Darstellung nutzen, auch der ursprünglich für die Microsoft X-Box entwickelte Player Kodi funktioniert bestens. Notfalls laufen die bewegten Bilder sogar im Web-Browser, sofern ein VLC-Plug-in installiert ist. Für Android und iOS gibt es spezielle Apps, die auch einen Programmführer auf die Bildfläche rufen.

          Sogar Zweitfernseher mit Netzwerk-Anschluss können Bilder von der V-Box zeigen, wenn sie eine Player-Software an Bord haben, die den Standard UPnP unterstützt. Das trifft zum Beispiel auf die jüngeren Smart-Fernsehgeräte von Samsung zu, für die es eine zur V-Box passende Wiedergabe-App gibt. An der Qualität von Bild und Ton schließlich gibt es nichts auszusetzen. Sie hängt ausschließlich von den Wiedergabegeräten ab. Denn die V-Box verteilt die Videosignale exakt so, wie sie vom Sender ins Haus kommen.

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