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Wohin mit der Fotoausrüstung? : Mehr Tasche muss gar nicht sein

  • -Aktualisiert am

Mehr drin: Lowepro Nova Sport 7 L und StreamLine Bild: Foto Hersteller

Für ein kompaktes Kamerasystem mit Wechseloptiken und Zubehör reichen diese zwei Kleinen von Lowepro. Alles andere ist eine Frage der Einstellung. Nur einen Nachteil haben sie gegenüber größeren Modellen.

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          Mancher ambitionierte Fotofreund kommt sich ja nur dann für alle Motive ausreichend gerüstet vor, wenn er eine tonnenschwere Ausrüstung in einer kantigen schwarzen Tasche von den Maßen eines begehbaren Schrankkoffers mitschleppt. Doch Systemkameras werden immer kleiner, und so kann man tatsächlich heute ein richtiges Kamerasystem in einer kleinen, leichten Tasche mitführen. Und die muss auch nicht eine typische Kameratasche in „Profischwarz“ sein. Zwei Beispiele von Lowepro, die Nova Sport 7L AW (rechts im Bild) und die noch kleinere StreamLine 100.

          Die Nova Sport 7L (Innenmaße 21 × 13,5 ×17 Zentimeter, Eigengewicht 500 Gramm) ist die kleinste von drei Taschen, die es in dezentem Grau und in leuchtendem Orange gibt. Auch die Farbe ist eine Frage der Einstellung: Die schwarzen Ungetüme fallen dem potentiellen Dieb genauso auf wie eine Tasche in Signalfarbe, und die StreamLine 100 mit Innenmaßen von 18,5 × 7 × 14,5 Zentimeter und einem Eigengewicht von 200 Gramm könnte irgendeine Schultertasche sein. Von ihr sagt der Katalog, dass sie speziell für eine kompakte Systemkamera entwickelt worden sei.

          Die Taschen der Nova-Sport-Serie aber werden stur mit DSLRs gezeigt, obwohl schon in die kleinste eine ebenso stattliche wie vollständige Foto-Ausrüstung passt - bis hin zum mittlerweile für Kontrolle und Versand unverzichtbaren 7-Zoll-Tablet. Mal ganz praktisch gesprochen: In die innen einfach mit einer Polsterwand zum Ankletten unterteilbare Streamline 100, die es für unter 30 Euro und für Konservative auch in Schwarz gibt, passt eine Olympus Pen E-PL7 mit dem kurzen 12-42-mm-Zoom samt Sucher und Blitz zum Aufstecken sowie ein weiteres Zoom oder eine Festbrennweite. Und dann ist immer noch Platz im Extra-Täschchen für Speicherkarten und hinter Reißverschlüssen für Ersatzakku - und das Smartphone zum Fernsteuern. Am festgenähten Schultergurt lässt sich eine zusätzliche Objektivtasche anbringen.

          In der Nova Sport 7L (meistens um 55 Euro gehandelt, in Grau bei Globetrotter schon für 45 Euro) lässt sich alles unterbringen, was auf dem Foto zu sehen ist, abgesehen von der zweiten Kamera, also vier Objektive von 18 bis 300 Millimeter (Kleinbildäquivalent) und alles genannte Zubehör. Wie die anderen Modelle der Nova-Sport-Serie hat die 7L eine herausnehmbare gepolsterte Innentasche mit frei plazierbarer Aufteilung, die auch eine mehrstöckige Unterteilung erlaubt. Die Tasche wird mit ihrer Deckklappe geschlossen, hat aber keinen umlaufenden Reißverschluss. Sie führt eine Regenhaut zum Überstülpen mit. Der Schultergurt ist abnehmbar, dann lässt sie sich wie ein Köfferchen tragen. Nur eins geht bei den kleinen Taschen aus abriebfestem Kunststoff nicht so gut: ihnen ein Stativ anzuschnallen.

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