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Fünf Modelle im Test : Coole Lautsprecher fürs Sommerfest

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Der Sommer kommt: Das Leben spielt draußen, und die passende Musik auch Bild: F1online

Funklautsprecher sind die perfekten Musikanten fürs Sommerfest. Wir haben einige aktuelle Modelle für Sie getestet. Welche machen ihren Job wirklich perfekt?

          5 Min.

          Die Eisheiligen sind ausgestanden, der Grill darf aus der Garage, auf der Terrasse und im Garten beginnt die Partysaison. Was brauchen wir dafür - außer einem Fässchen Bier und guter Laune? Richtig, Musik natürlich. Wir haben Utensilien für den Sound im Grünen ausgesucht - Gerätschaften für die ganz große Gaudi und solche für den eher überschaubaren Freundeskreis.

          Einen richtigen Kracher fürs Freiluftfest hält Sony bereit. Unter dem Namen GTK-XB7 bieten die Japaner einen kniehohen Lautsprecher mit Discotalenten an: Der Schallwerfer schmückt sich mit eingebauten LED-Lichtleisten, die bunt im Takt der Musik blinken; blitzende Stroboskop-Effekte befeuern das Tanzbein zusätzlich. Ein Tastendruck setzt eine kräftige Extraportion Bass frei. Die Nachbarn feiern dann am besten gleich mit. Die 12 Kilogramm schwere Partybox lässt sich mit zwei Griffen leicht transportieren und in die richtige Position rücken.

          Ordentlich Bass und mächtige Pegel

          Als Tonquellen sind die Smartphones der Gäste erste Wahl: Sie funken einfach ihre Musiksammlung über Bluetooth. Die nötige Verbindung lässt sich ganz leicht aufbauen, wenn das Mobiltelefon die Funktion Near Field Communication (NFC) unterstützt: Dann erkennen Lautsprecher und Smartphone einander durch bloße Berührung, und die Übertragung kann beginnen. Als alternative Tonquelle kommt auch ein USB-Stick in Frage. Eine Fernbedienung hilft dann, durch das Programm zu navigieren. Eleganter geht es mit der App Songpal, die nicht nur Playlisten verwaltet, sondern auch gleich noch akustische Disco-Effekte beisteuert. Den Lautsprecher GTK-XB7 gibt es in den Farben Schwarz, Rot und Blau. Der Preis liegt bei 350 Euro.

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          Eine kongeniale Alternative heißt Boomster XL und stammt von Teufel aus Berlin. Das Gerät steckt in einem robusten, mehr als einen halben Meter breiten Aluminiumgehäuse und lässt sich an einem breiten Tragegurt transportieren - fast wie ein Gettoblaster, nur als solcher ist er dann doch allzu mächtig: Der mobile Einsatz verlangt jedenfalls nach einem durchtrainierten Körper. Auch der Boomster speist sich, wenn kein Stromnetz in der Nähe ist, aus einem Akku, der eine ganze Partynacht durchhält. Und er bezieht die Musik, ebenso wie der Sony-Lautsprecher, über Bluetooth. Dabei unterstützt er die Aptx-Kodierung, eine Technik, die für klangschonende Signalübertragung ohne zusätzliche Komprimierung sorgt. Alternative Unterhaltung bietet das eingebaute UKW-Radioteil mit seinen drei Stationstasten an.

          Im Boomster-Gehäuse stecken je zwei Hoch- und Mitteltöner für die beiden Stereokanäle. Ein zusätzlicher Subwoofer strahlt den Schall nach unten ab. Was der schwarze Musikklotz damit akustisch anstellt, ist viel mehr, als der Name Boomster erwarten lässt. Eine stumpfe Wummerkiste jedenfalls ist der Apparat keineswegs: Er kann zwar ordentlich Bass und vor allem auch mächtige Pegel, musiziert aber auch mit überraschend ausgewogenen, schönen Klangfarben. Da ist dann auch der Preis von 600 Euro in Ordnung.

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