https://www.faz.net/-gy9-7iuim

Digitales Küchenradio : Einsatz neben der Pfeffermühle

  • -Aktualisiert am

Hübsch und praktisch: Küchenradio Evoke D2 von Pure Bild: Hersteller

Über die Vorzüge des Digitalempfangs muss man nicht diskutieren. Die modernere Technik sorgt für klarere Klänge ohne Rauschen. Warum also nicht digitales Küchenradio von Pure für 130 Euro?

          2 Min.

          Als Radios noch Grundig hießen oder Saba, steckten sie vorzugsweise in schmucken Holzgehäusen. Bis heute kam das dekorative Material nie ganz aus der Mode, ebenso wenig wie die Geräteart: Ein neues Küchenradio von Pure, Evoke D2 genannt und für 130 Euro zu haben, ist der lebende Beweis. Der moderne Nachfahre des Dampfradios umgibt sich mit Walnussholz, er geriet allerdings viel handlicher als die Vorbilder: Seine Front ist nicht viel größer als die Fläche einer Hand. Zwei Drittel des Gerätevolumens nimmt der Lautsprecher in Anspruch. Eine Bassreflexöffnung auf der Rückseite soll ihm zusätzlichen akustischen Tiefgang verleihen.

          In der Elektronik-Abteilung des Geräts teilen sich zwei Empfänger-Generationen die Arbeit: Eine empfängt nach alter Väter Sitte UKW-Sender, die andere digital ausgestrahlte Programme nach den Standards DAB und DAB Plus. Zehn Stationsspeicher - vier davon über Tasten direkt zugänglich, die übrigen über einen Drehknopf anwählbar - halten die Lieblingssender fest. Vor dem ersten Digitalempfang muss das Gerät einen kurzen Suchlauf starten; danach behält es automatisch, welche Stationen mit der eingebauten Teleskopantenne erreichbar sind.

          Über die Vorzüge des Digitalempfangs muss man nicht mehr lange diskutieren: Die modernere Technik sorgt für klarere Klänge ohne Rauschen, begleitend ausgestrahlter Text, den das Evoke-Radio in seinem zweizeiligen, bläulich leuchtenden Display als Laufschrift zeigt, informiert über das Programm. Bis heute hat Digitalradio noch nicht überall die Sendervielfalt des UKW-Angebots erreicht, aber allein die im ganzen Land über DAB Plus ausgestrahlten Kultur- und Info-Programme von Deutschlandfunk und Deutschlandradio sprechen für ein Gerät mit digitalem Empfangsteil.

          Das Radio-Kästchen kann auch Kontakt mit externen Zuspielern wie dem iPhone aufnehmen. Dazu hält es auf seiner Rückseite eine Mini-Klinkenbuchse bereit. Ein weiterer Anschluss dieser Art dient zum Anschluss eines Kopfhörers. Das mitgelieferte Steckernetzteil versorgt das Gerät mit Strom. Wer mag, kann für etwa 30 Euro noch einen passenden Lithium-Akku anschaffen. Ein spezielles Fach auf der Rückseite des Radios nimmt den Stromspeicher auf. Für seinen Einsatz in der Küche bringt der kompakte Musikant sogar einen Timer mit, der rechtzeitig signalisiert, wann die Kartoffeln vom Herd müssen. Man kann das Gerät auch als Radiowecker im Schlafzimmer einsetzen.

          Uns hat das kleine Radio zudem mit seiner Klangqualität überzeugt. Zwar spielt es nur mit einem einzigen, gerade einmal acht Zentimeter großen Lautsprecherchassis, aber damit produziert es angenehm warme Töne - ein bisschen mittenbetont zwar, aber doch recht harmonisch. Und wenn der Nachrichtensprecher vom Geschehen des Tages berichtet, freut sich der Zuhörer über eine natürliche, gut verständliche Wiedergabe der Stimme.

          Weitere Themen

          Auf ein Taycan Cross Turismo Video-Seite öffnen

          Porsche : Auf ein Taycan Cross Turismo

          Porsche ist mehr als zufrieden mit dem Markterfolg des rein elektrischen Taycan. Und wem die sportliche Limousine schlicht zu unpraktisch ist, dem soll jetzt der Taycan Cross Turismo auf die Sprünge helfen.

          Eine kleine Größe

          ThinkPad X1 Nano im Test : Eine kleine Größe

          Lenovos X1 Nano wirkt wie ein kleiner Bruder des ThinkPad X1 Carbon. Es macht einen feinen Eindruck hinsichtlich Verarbeitungsqualität, Robustheit und Arbeitsgeschwindigkeit.

          Topmeldungen

          Junge Belgier feiern am 8. Mai die Öffnungsschritte in Brüssel

          Belgiens Öffnungsplan : Mega-Festivals im August?

          Die belgische Regierung will in den nächsten drei Monaten fast alle Corona-Beschränkungen aufheben. Unumstritten ist das nicht – der Gesundheitsminister und Wissenschaftler warnen vor allem vor dem letzten Schritt.
          Um 2200 Prozent stieg der Aktienkurs von Tesla - seit Baillie Gifford dort 2013 eingestiegen ist.

          Tesla-Entdecker : Die coolsten Investoren der Welt

          Der schottische Vermögensverwalter Baillie Gifford entdeckt die besten Aktien oft früher als andere. Was ist sein Erfolgsgeheimnis?
          Christian Lindner im Mai in Berlin

          FDP-Parteitag : Werben mit dem wirtschaftspolitischen Sachverstand

          Nach der Corona-Pandemie gibt es viel aufzuräumen. Die FDP möchte auf ihrem virtuellen Parteitag ihre Wirtschaftskompetenz herausstellen. Sie hofft, die Wähler beteiligen sie an der nächsten Bundesregierung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.