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Tech-Talk : Apple mit Anlauf

  • -Aktualisiert am

Wenn sich Apple von Intel unabhängig macht, hört sich das zunächst logisch und konsequent an. Doch die nötige Anpassung sämtlicher Mac-Software an die neue ARM-Hardware kann gründlich schiefgehen.

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          Wenn sich Apple von Intel unabhängig macht und künftig seine Rechner mit den hauseigenen Prozessoren in ARM-Architektur ausrüstet, hört sich das zunächst logisch und konsequent an: alles aus einer Hand. Die Eigenentwicklungen spielen auf Augenhöhe mit den Intel-Boliden, und in vielen Spezialbereichen wie Bildbearbeitung oder Künstliche Intelligenz sind sie schneller und energieeffizienter.

          Doch muss sämtliche Mac-Software an die neue ARM-Hardware angepasst werden. Das kann gründlich schiefgehen, wie das Beispiel Microsoft zeigt. Der ewige Rivale hat schon seit Jahren einige Surface-Notebooks mit ARM-Architektur im Angebot. Anfangs verkündete man, dass „fast alle“ Programme auf ihnen problemlos liefen. Dann waren es nur noch die „populärsten“. Schließlich blieb eine kleine Auswahl von 32-Bit-Anwendungen.

          Microsoft hat versucht, sich durchzumogeln. Was jeder Fachmann wusste, hat Microsoft nicht klar kommuniziert. Apple muss es besser machen. Erste Rechner mit der neuen Hardware werden jetzt für Entwickler bereitgestellt. Man geht die Sache vorsichtig an und verspricht nicht zu viel. Der Prozess zieht sich über Jahre. Ebenso lange werden noch die Intel-Prozessoren unterstützt. Also kein Anlass für überhastete Kaufentscheidungen.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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