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Apple iPad : Probleme mit Print und PDF

Printopia integriert nicht nur vorhandene Drucker. Vielmehr ist auch ein praktischer PDF-Export vorgesehen. Mit „Send to Mac“ wird die erzeugte PDF-Datei im Dokumentenordner des Rechners abgelegt. Mit „Send to Dropbox on Mac“ landet das PDF gleich im Cloud-Speicher des Nutzers und steht damit allen verbundenen Dropbox-Geräten zur Verfügung. Am iPad oder iPhone wählt man Printopia als Drucker, gibt die gewünschten Seiten an, und alles andere ist geradezu ein Kinderspiel. Sieht man von der kleinen Einschränkung des eingeschalteten Mac einmal ab, erfüllt dieses Programm alle Wünsche. Wir können es empfehlen. Im Einsatz mit verschiedenen Apps gab es nur sehr selten kleine Probleme mit der Formatierung.

Akte im Überblick: PDF Expert im Seitenmodus

Ähnlich arbeitet „Fingerprint“ von Collobos. Es kostet 10 Dollar und steht auch in einer Windows-Version zur Verfügung. Diese haben wir unter Windows 7 ausprobiert - sie funktionierte bei uns nicht. Wer das Microsoft-Betriebssystem einsetzt, kommt gegebenenfalls schon mit Bordmitteln zum Ziel. Der Programmierer Stephan Mühl stellt auf seiner Homepage den „Airprint Activator“ vor, er setzt iTunes und Apples Bonjour voraus, und lässt sich unentgeltlich laden. Schließlich „Netgear Genie“, eine Gratis-App, die mit den Routern dieses Herstellers zusammenarbeiten und die Drahtlos-Druckausgabe übernehmen soll - aber eben nur mit Netgear-Geräten. Alles in allem hat sich Apple beim Thema Drucken nicht mit Ruhm bekleckert. Zumindest eine universelle PDF-Ausgabe wie im Mac-Betriebssystem sollte von Haus aus in den iOS-Geräten eingebaut sein.

Abschließend ein Blick auf die Apps zum Lesen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten. Hier wird man von der Fülle der Möglichkeiten geradezu erschlagen. Um es anders auszudrücken: Man kann auf dem iPad selbst die allerdicksten Akten im PDF-Format unterwegs komfortabel lesen oder mit Anmerkungen versehen. Wir haben einen DIN-A4-Ordner mit mehr als 300 Seiten eingescannt, mit einer OCR-Zeichenerkennung durchsuchbar gemacht und aufs iPad übertragen. Man hantiert damit nahezu ohne Einschränkungen, kann mit flinken Fingerstreichen schnell durch die Seiten blättern - oder nutzt die Volltextsuche, um einzelne Passagen zu finden. Wir probierten den PDF Expert von Readdle (für 8 Euro). Die PDF-Dateien kommen entweder mit einer iTunes-Synchronisation auf das Gerät, oder man greift über Cloud-Dienste wie Dropbox auf sie zu. Es gibt Optionen zum Hervorheben und Markieren, zum Anbringen von Notizen, und es lassen sich sogar PDF-Formulare am Bildschirm ausfüllen. Bei geänderten Versionen muss man allerdings die Synchronisation manuell anstoßen. Anmerkungen in Fingerschrift sind zudem eine kritzelige Angelegenheit, davon sollte man sich nicht zu viel versprechen. Das alles schmälert jedoch die Begeisterung nicht, hier wird das iPad zum professionellen Arbeitsgerät. Vergleichbare und ebenfalls hochgelobte Apps sind „iAnnotate“ des Herstellers Aji (8 Euro) sowie „Good Reader“ von Good iWare (4 Euro).

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