https://www.faz.net/-gy9-9r6ry

Tech-Talk : 00 Nummer

  • -Aktualisiert am

Wer seinen Arbeitgeber liebt, riskiert bei täglichen Verrichtungen einen Griff ins Klo. Nicht ins richtige, aber ins Pinkelbecken.

          1 Min.

          Wer seinen Arbeitgeber liebt, riskiert bei täglichen Verrichtungen einen Griff ins Klo. Nicht ins richtige, aber ins Pinkelbecken. Wir erinnern uns: Die waren vor Jahren mal wasserlos, also umweltfreundlich und haben solche mit Wassertasten ersetzt, auf die man mit dem Fuß trampeln sollte, was offensichtlich nicht jeder beherrscht, aber bakteriologisch sicherer ist als ein Druckknopf für die Hand. Das Ungespülte wurde nicht gern genommen, stattdessen ruhen jetzt am Urinal die Blicke zweier Augen auf der Hüfte des Benutzers, die bei Bedarf den Befehl zum Wasserlassen geben.

          Sich beobachtet zu fühlen ist etwas peinlich, doch schauen die Automaten stumm und sehen nichts, wiewohl sie dem redlichen Monteur zuweilen zuzublinzeln scheinen. Denn der hat mitgedacht: Weil unten oft kein Abgang ist – es passiert dort halt nichts durchs Loch –, sollte auch von oben nichts nachrieseln, wehret den Überläufern am Örtchen der Verstopfung. Und dann fließen doch ein paar Tropfen – am rechten Becken spendet der Automat von Grohe vier, links von der Firma Schell kommen drei.

          Bedenke Mensch, der Sommer war trocken. Wir wollen unsere alten Drücker wiederhaben! Bis dahin folgt der Redakteur seinem Urin-stinkt mit einem Eimer, frei nach Franz Beckenbauer: Geht’s raus und spült’s!

          Lukas Weber

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Folgen:

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson steht beim EU-Gipfel in Brüssel im Zentrum.

          Europäische Union : Britisches Parlament stimmt über Brexit-Vertrag ab

          Stimmt das britische Unterhaus heute für den Vertrag, den Premierminister Boris Johnson mit der EU ausgehandelt hat, wird Großbritannien am 31. Oktober aus der Europäischen Union austreten. EU-Kommissar Günther Oettinger schließt weitere Verhandlungen aus, sollte es nicht zu einer Einigung kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.