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Tagesform : Bleib am Dom

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Der 1. FC Köln möchte Lukas Podolski unbedingt behalten. Darauf haben sich Sportdirektor Volker Finke und Trainer Ståle Solbakken unmissverständlich festgelegt. Das heißt zwar nicht, dass Podolski unbedingt in Köln bleiben will, ...

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          Der 1. FC Köln möchte Lukas Podolski unbedingt behalten. Darauf haben sich Sportdirektor Volker Finke und Trainer Ståle Solbakken unmissverständlich festgelegt. Das heißt zwar nicht, dass Podolski unbedingt in Köln bleiben will, aber die Wertschätzung, die das rheinische Fußball-Idol durch seine Vorgesetzten am Sonntag erfahren hat, dürfte ihre Wirkung nicht verfehlen. Denn wie groß die derzeitige Unzufriedenheit des Nationalstürmers, der beim 1:1 gegen Kaiserslautern am Samstag wegen Fieber fehlte, auch sein mag: Wenn man ihn nur ein bisschen hofiert, dann wird er seine Heimatstadt nicht so schnell verlassen. Dass ihm Solbakken die Kapitänsbinde vom Arm nahm und Geromel überstreifte, dass die Mannschaft noch immer ohne Bundesligasieg ist, mag Podolski die Freude am Fußball derzeit verleiden. Aber zu mehr als einem leichten kurzzeitigen Fluchtreflex muss das beim Ur-Kölner mit polnischen Wurzeln nicht führen. Trainer Frank Schaefer hat die tiefe Bindung Podolskis mit seiner Heimat in der vergangenen Saison sichtbar gemacht. In großer Abstiegsgefahr schwebend, bewog Schaefer seinen Star - quasi von Kölner zu Kölner -, endlich die Verantwortung und die Führungsrolle zu übernehmen, die schon immer für ihn reserviert gewesen waren. Eine Entwicklung, die sein Partner in der alten "Schweini-und-Poldi-Show", Bastian Schweinsteiger, schon früher und noch konsequenter hinter sich gebracht hatte. Schaefers Rücktritt aus persönlichen Gründen zu Saisonende war für Podolski ein persönlicher Rückschritt. Hoffentlich gelingt es auch Solbakken und Fink, das Vertrauen von Podolski zu gewinnen. Ein unüberlegter Wechsel, zum Beispiel zu Galatasaray Istanbul, das wohl Kontakt zu ihm aufgenommen hat, wäre schlecht für Köln, aber noch schlechter für Podolski.

          peh.

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