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Krieg in Syrien : IS-Kämpfer töten in Palmyra zwölf Gefangene

  • Aktualisiert am

Dieses von dem IS-Sprachrohr Amak veröffentlichte Foto soll IS-Kämpfer im Dezember 2016 in der syrischen Stadt Palmyra zeigen. Bild: Reuters

Im Dezember hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ die antike syrische Stadt zum zweiten Mal eingenommen. Jetzt sollen die Dschihadisten dort Beamte, Lehrer und Soldaten hingerichtet haben.

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          Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) haben nach Angaben von Kriegsbeobachtern in der antiken syrischen Stadt Palmyra mindestens zwölf Menschen hingerichtet. Vier Staatsbedienstete und Lehrer seien von den Dschihadisten vor einem Museum geköpft oder erschossen worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Acht syrische Soldaten und Kämpfer anderer Rebellengruppen seien durch ein Erschießungskommando getötet worden.

          Die Beobachtungsstelle steht der syrischen Opposition nahe. Ihre Angaben können oft nicht geprüft werden.

          Auch lokale Aktivisten berichteten über die Hinrichtungen. Demnach wurden die Gefangenen unter anderem im römischen Amphitheater des Unesco-Weltkulturerbes und in einem ehemaligen russischen Militärlager getötet.

          Die IS-Extremisten haben in der zentralasiatischen Stadt bereits mehrmals Gefangene umgebracht. Im August 2015 töteten sie unter anderem den früheren Chef-Archäologen Palmyras Khalid Asaad vor Dutzenden Zuschauern auf einem öffentlichen Platz. Außerdem sprengten sie viele teils 2000 Jahre alte Kulturgüter, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, darunter den Triumphbogen und den Baal-Tempel.

          Der IS hatte Palmyra erstmals im Mai 2015 eingenommen. Etwa zehn Monate später konnten syrische Regierungskräfte die Stadt mit Hilfe russischer Luftangriffe wieder unter ihre Kontrolle bringen. Im vergangenen Dezember fielen die Dschihadisten dann abermals in Palmyra ein.

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