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Twitter-Debatte : Wie Otto eine rassistische Userin vorführt

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Die Werbung erscheint, wenn man auf der Seite des Onlineversandhändlers ein Kundenkonto erstellen will. Bild: Screenshot / F.A.Z. / Otto.de

Ein schwarzes Model macht Werbung für den Online-Versandhändler Otto, eine Twitternutzerin beschwert sich: Dies bilde nicht „unsere Gesellschaft“ ab. Otto wehrt sich – und geht viral.

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          Der Onlineversandhändler Otto hat sich auf Twitter gegen rassistische Hetze stark gemacht. Eine Userin hatte dort zuvor geschrieben, es widere sie an, dass beim Erstellen eines Kundenkontos auf der Website von Otto ein schwarzes Model Werbung mache. Dies bilde nicht „unsere Gesellschaft“ ab, sondern eine Gesellschaft, „die wir werden sollen. OHNE MICH!“

          Otto antwortete daraufhin: „ES WIDERT UNS AUCH AN. Da will man Twitter öffnen, klickt entsprechend, glotzt uns erneut so ein absurder Tweet an! WIR WOLLEN DAS AUCH NICHT MEHR SEHEN MÜSSEN! Das ist nicht unsere Gesellschaft. OHNE UNS!“ Und ergänzte noch drei Regenbogenflaggen-Emojis.

          Die Antwort von Otto hat inzwischen über 24.000 Likes bekommen und wurde mehr als 3300 mal geteilt.

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