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Das Ego muss groß sein

Von BERT REBHANDL, Fotos LOTTERMANN AND FUENTES

31. Januar 2021 · Oliver Masucci ist zu einem der gefragtesten deutschen Schauspieler aufgestiegen. Einen Traum würde er sich aber gerne noch erfüllen: mit Quentin Tarantino drehen.

Oliver Masucci lebt gerade in einer Blase. Sie besteht aus zwei Zimmern eines Luxushotels in einem Golfresort in London. In einem Zimmer schläft er, telefoniert mit seiner Freundin und seinen Kindern und gibt zwischendurch Interviews via Facetime. Im anderen Zimmer haben ihm Mitarbeiter des Hotels Fitnessgeräte aufgebaut, denn das Gym ist geschlossen, und Masucci hat körperlich einiges zu tun. Er muss wieder in Form kommen, nachdem er zuletzt zweimal als Charakterdarsteller mit Plauze gefragt war: als genialer Wüterich Rainer Werner Fassbinder im Film „Enfant Terrible“ von Oskar Roehler und in „Schachnovelle“ von Philipp Stölzl. Er spielt den Wiener Großbürger Josef Bartok, dem man auch durch eine gewisse Leibesfülle ansehen sollte, dass er das Leben zu genießen weiß – bis die Nazis ihn 1938 in einem Luxushotel einsperren, um ihm die Nummern von Geheimkonten der alten Aristokratie abzupressen.

Die Vorlage stammt von Stefan Zweig, der sich mit der „Schachnovelle“ seine Depression über den Aufstieg des Nationalsozialismus vom Hals schreiben wollte und als letzte Zuflucht eine Persönlichkeitsspaltung ausmalte. Mit der Rolle des Josef Bartok hat Masucci einen ganzen Film quasi für sich allein. Er muss glaubhaft machen, und er schafft das auch, dass ein Mann, der eben noch an rauschende Ballnächte gewöhnt war, plötzlich ganz auf sich zurückgeworfen ist. Und sich mit Schachfiguren aus Brotkrumen einen inneren Halt schafft, der ihn Schmerz und Gewalt ertragen lässt. Die letzte Klappe fiel just an jenem Tag im März 2020, als Deutschland zum ersten Mal wegen Covid-19 dicht machte.

In Los Angeles: Oliver Masucci hat den Sprung ins internationale Filmgeschäft geschafft.

„Die Rolle war eine Auseinandersetzung mit Extremzuständen“, sagt Masucci. „Es war ein hartes Jahr. Ich war schlecht gelaunt während der Dreharbeiten, das war eine derartige psychische Abwärtsspirale, du kommst ja vier Monate nicht raus. Da drehst du von morgens um sechs bis abends um acht. Dann trinkst du drei Gläser Rotwein, um schlafen zu können. Dann fängst du an, davon zu träumen. Da gibt’s kein Entkommen, morgen kommst du wieder zum Drehort und wirst gefoltert. Und trotzdem musst du die Empathie für einen Menschen erzeugen.“

Das ist eine gute Formel für die Aufgabe von Schauspielern: Sie machen Individuen zugänglich, die auch für sich selbst oft unzugänglich sind. Fassbinder ist da ein eminentes Beispiel: ein Mann, der alles über sich und das Leben wusste, aber trotzdem die Bremse nicht fand, die ihn vor dem frühen Tod bewahrt hätte. Für die Rolle gab es auch eine Einladung nach Cannes, allerdings blieb die virtuell – das Filmfestival wurde im Frühling der Pandemie abgesagt.

Zu dem Zeitpunkt, an dem Masucci über „Schachnovelle“ und „Enfant Terrible“ und das seltsame Jahr 2020 spricht, ist er längst mit neuen Projekten beschäftigt – wie das so ist bei einem, der innerhalb weniger Jahre zu einem der gefragtesten Schauspieler des Landes aufgestiegen ist. Über den Film, den er in London dreht, darf er nichts verraten. Es ist eine internationale Großproduktion, der nächste Karrieresprung, und wenn man sich vergegenwärtigen möchte, wie groß dieser Sprung ist, hilft vielleicht der Hinweis, dass sich Masucci vor fünf Jahren in Philipp Stölzls „Winnetou“ noch mit der Nebenrolle des Hässlichen Joe bescheiden musste.

Begegnungen mit Oliver Masucci sind immer intensiv.
Begegnungen mit Oliver Masucci sind immer intensiv.

Begegnungen mit Masucci sind immer intensiv – ob man ihn persönlich in einem Hotel in Berlin trifft anlässlich von „Enfant Terrible“ oder auf einem kleinen Display in sein Hotelzimmer in London blickt. Man glaubt selbst durch das Telefon die physische Präsenz zu spüren, die er aus seinen Jahren am Theater mitgenommen hat. Auf die Bühnenerfahrung angesprochen, sagt er: „Das war eine Manie, die man am Theater hatte. Ich habe 30 Jahre Theater gespielt, ich war zwölf, als ich anfing, und ich war da immer ein Gesinnungstäter. Denn ich habe das Theater geliebt. Ich weiß retrospektiv nicht, wie ich das gemacht habe, wie ich jeden zweiten Tag abends fünf Stunden auf der Bühne stehen konnte, und morgens wieder proben, in dieser kompletten Selbstausbeutung. Ich habe so viele Filme und Geld und Rollen abgelehnt und weggetan, weil ich einfach dachte, ich bin da, wo die Texte sind. Das ist besser als im Fernsehen, wo es die Texte nicht gibt. Bis irgendwann Texte und Rollen kamen, die das ausgleichen konnten. Denn ich kann mir nicht vorstellen, meinen Beruf zu machen, ohne eine Erfahrung zu machen.“

Der Selbstausbeutung hat Masucci allerdings früh einen Riegel vorgeschoben. Er spricht mit viel Anteilnahme über Kollegen, die unter dem Lockdown der Kultur schwer zu leiden haben. Er macht aber auch deutlich, dass er selbst von jungen Jahren an dafür gesorgt hat, dass er die nötige Absicherung hat, um in dem harten Metier zu bestehen. „Mein Vater hat mich damals immer gefragt: Was verdienst du? Da hatte der noch sein Restaurant. Ich habe damals, glaube ich, 1600 Euro netto oder so bekommen. Als er das gehört hat, hat er gesagt: Komm doch bei mir Pizza machen, da verdienst du mehr. Das hat mich derart getroffen, dass ich gesagt habe, ich will raus aus dem Vertrag am Stadttheater.“


„Mein Vater hat mich damals immer gefragt: Was verdienst du?“

Im Lauf der Jahre hatte er Engagements an den besten Bühnen im deutschsprachigen Raum. 2009 ging er nach Wien ans Burgtheater, er war dort Teil der Intendanz von Matthias Hartmann, die mit einem Finanzskandal endete. Da hatte er schon mehr als nur ein Spielbein im Kino. 2015 spielte er in der Satire „Er ist wieder da“ einen zurückgekehrten Adolf Hitler. Masucci wählt gerne Figuren, die so etwas wie innere Kraftwerke haben. Er gilt als Darsteller, der über den Körper kommt, möchte das aber so trivial nicht stehen lassen. „Das ist auch sehr viel Psyche, was ich da mache. Das geistige Training ist sehr wichtig. Ich habe gerade das Buch von meinem sehr geschätzten Kollegen Joachim Meyerhoff gelesen über seinen Schlaganfall. Wie er den Hamlet zitiert im Krankenwagen, um seinen Geist nicht vollkommen zu verlieren, das kann ich absolut nachvollziehen. Ich versuche, gewisse Texte immer parat zu haben. Ein absoluter Nonsenstext, der sehr wichtig ist für mich, ist ,Der Zipferlake‘ von Lewis Carroll, übersetzt von Christian Enzensberger. ,Verdaustig war’s, und glaße Wieben rotterten gorkicht im Gemak.‘ Das ist gut, das zu können.“

  • In der Satire „Er ist wieder da“ spielte Masucci einen zurückgekehrten Adolf Hitler.
  • Inspiriert von Joseph Beuys: Masucci als Professor Antonius van Verten in Donnersmarcks „Werk ohne Autor“.
  • : In der Satire „Er ist wieder da“ spielte Masucci einen zurückgekehrten Adolf Hitler. Foto: dpa
  • Inspiriert von Joseph Beuys: Masucci als Professor Antonius van Verten in Donnersmarcks „Werk ohne Autor“. Foto: 2018 Buena Vista International


Das ist der andere Aspekt im Leben eines Schauspielers. So sehr es darum geht, innere Abgründe auszuloten und manchmal dem Zerfall eine Form zu geben – die Sprache bildet immer einen Anker. Fußballspieler trainieren Freistöße. Schauspieler trainieren Worte. Seine Kindheit in einer Familie mit Migrationshintergrund hat auch Masuccis Verhältnis zur Sprache geprägt. „Deutsch war für mich schwierig als Kind. In der Schule habe ich die Sprache lange nicht angenommen. Ich wurde ,Spaghetti‘ und ,Pizza‘ und ,Itaker‘ genannt. Das Lesen war schwierig. Ich lese langsam, aber ich lese genau.“ Eine der Pointen der „Schachnovelle“ liegt darin, dass es die abstrakte Sprache eines Spiels ist, an die Bartok sich halten muss. Das einzige Buch, das ihm in die Hände fällt, enthält nichts weiter als die Züge von Partien zwischen Schwarz und Weiß.

Der Schmerz ist eine der Grenzen, an denen die Sprache versagt. Angesichts der Rolle des Josef Bartok liegt es nahe, Masucci auch nach seinen Erfahrungen mit Schmerz zu fragen. Ist das für ihn eher ein theoretisches Wissen? „Ich halte sicher einiges aus, weil ich als Kind mit einer Skoliose geboren wurde, mein ganzes Leben kämpfe ich mit Schmerzen“, sagt er. „Mein Papa war überzeugt, dass man sich durchbeißen muss. Wenn andere Leute sagen, einen Schmerz auf einer Skala von eins bis zehn empfinden sie als eine acht, ist es bei mir eine vier. Ich komme damit ganz gut klar und lebe damit seit langem, obwohl das auf Dauer auch zermürbt. Es bedarf einer großen Disziplin, dass es dem Körper gut geht. Das ewige Hin und Her geht nur mit Disziplin, da bin ich wieder durch einige Schmerzen gegangen. Da hilft jetzt der Lockdown.“


„Deutsch war für mich schwierig als Kind. (...) Ich wurde ,Spaghetti‘ und ,Pizza‘ und ,Itaker‘ genannt.“

Oliver Masucci nimmt Corona ernst, er spricht sarkastisch vom „PCR-Testen“ als seinem neuen Hobby. Er hält es aber auch für „willkürlich“, dass ausgerechnet der Kultur immer wieder Stillstand verordnet wird: „Das ist ein Schlag in die Fresse.“ Frühling und Sommer 2020 hat er allerdings fast idyllisch erlebt. „Ich habe mich ein halbes Jahr um meine Kinder gekümmert, das habe ich gut überbrücken können, für den Staat war ich nicht existent. Ich habe Homeschooling gemacht, Alltag, das war schön. Wir waren safe in unserer Bubble, waren sehr miteinander, das habe ich genossen.“

Beim Fassbinder-Film und in der Zusammenarbeit mit Oskar Roehler war Angst noch das große Thema. „Wir sind beide anstrengende Menschen. Weil wir neurotisch sind, da sind wir uns ähnlich, weil wir wahnsinnig Angst haben vor allem. Oskar ist noch angstbesetzter als ich das bin, ich gehe inzwischen eher ins Zentrum. Ich habe das erlebt mit Menschen, die mir nahestanden, die ich nicht mehr verstanden habe, von denen ich mich auch immer trennen musste, die sich in ihrer Angst ergangen haben. Die haben die Angst auf andere projiziert.“

  • In der Zeitreiseserie „Dark“ ragte Masuccis Figur Ulrich Nielsen mit markanter Physis heraus.
  • Von der Kritik gelobt: Masucci als Kommissar Hagen Kutscha in „4 Blocks“ mit Kida Khodr Ramadan
  • Auf der Flucht vor den Nazis in der Romanverfilmung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“
  • In der Zeitreiseserie „Dark“ ragte Masuccis Figur Ulrich Nielsen mit markanter Physis heraus. Foto: Netflix
  • Von der Kritik gelobt: Masucci als Kommissar Hagen Kutscha in „4 Blocks“ mit Kida Khodr Ramadan Foto: TNT
  • Auf der Flucht vor den Nazis in der Romanverfilmung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ Foto: Frédéric Batier/Sommerhaus/Warner


Was heißt das: ins Zentrum gehen? „Ich befinde mich in einer Phase meines Lebens, in der ich die Extreme hinter mir zu lassen versuche. Ich habe sie ausgelotet, bin in alle Abgründe gesprungen und habe mich wieder rausgezogen. Ich versuche jetzt, ein mittigerer Mensch zu sein. Mit drei Kindern, die noch jung sind und viel Aufmerksamkeit erfordern, und zwei Ex-Beziehungen, durch die ich viel hin- und herfahren muss. Es ist eine sehr gute Patchwork-Situation, die viel Arbeit bedurfte, aber jetzt ist das so, wir mögen uns alle, leben als großes Konglomerat miteinander. Und ich bin halt der, der reist. Ich versuche, mich irgendwo in der Mitte aufzuhalten.“

Der berufliche Erfolg hat seinem Leben auch auf andere Weise eine neue Mitte gegeben. Er ist nun der umsorgte Star, dem man im Hotel die Rudermaschine nachträgt. Es war vor allem eine Rolle in den vergangenen Jahren, die seinen Status enorm verändert hat. In der Netflix-Serie „Dark“ spielte er von 2017 bis 2020 über drei Staffeln einen Mann namens Ulrich Nielsen, einen Familienvater, der in eine komplizierte Zeitreise-Saga verstrickt ist. Er ist Teil eines riesigen Ensembles, ragt aber heraus mit seiner markanten Physis und mit einer Leidensfähigkeit, die es sogar mit den teils grotesken Windungen des Plots von „Dark“ aufnehmen konnte. „Ich habe nie alle Folgen am Stück gesehen, aber jede Staffel direkt gebingewatcht – so sagt man ja jetzt. Vor der letzten hätte ich die davor noch einmal anschauen müssen, da habe ich selber schon Schwierigkeiten, das zusammenzukriegen. Was die Leute an ,Dark‘ wohl so fasziniert, ist, dass du das nicht einfach wegkonsumieren kannst. Es braucht aktives Zuschauen. Das geht gegen den Trend.“


„Ich habe in meinem Leben die Extreme ausgelotet, bin in alle Abgründe gesprungen und habe mich wieder rausgezogen.“

Die Serie wurde auch international ein großer Erfolg. Vielleicht kann er sich nun sogar noch einen Traum verwirklichen. Auf die Frage nach Regisseuren, mit denen er gerne einmal arbeiten würde, antwortet er, ohne eine Sekunde nachdenken zu müssen: „Ganz vorne weg immer Tarantino. Als bei ,Inglourious Basterds‘ so viele deutsche Schauspieler dabei waren, da gab es mich noch nicht im Kino. Man denkt immer, Tarantino ist so ein Genre-Dings. Aber ,Pulp Fiction‘ hat eingeschlagen wie eine Granate und das Filmemachen an sich komplett verändert. Man kann doch heute keinen Film mehr mit einer normalen Dramaturgie machen.“

Masucci verbindet seine Eloge auf Quentin Tarantino mit ein wenig Spott über deutsche Filme, in denen alles immer doppelt und dreifach erklärt werden muss, in denen Bilder und Gesten nicht für sich stehen dürfen. „Solche überflüssigen Sätze gäbe es bei Tarantino nie. Tarantino ist ein Cineast, der jeden B-Film kennt. Beim Theater geht es um Übersetzung aus der Realität, das ist doch die Fiktion. Die macht Tarantino. Jeder Betrieb versucht, immer wieder in seinen Ursprungszustand zurückzugehen, und so hat auch das Kino versucht zu vergessen, dass es ,Pulp Fiction‘ gab. Man sollte eigentlich jedes Drehbuch einem Tarantino-Check unterziehen.“

  • Genialer Wüterich: Masucci als Rainer Werner Fassbinder in „Enfant Terrible“, hier an der Seite von Katja Riemann
  • Angst war ein großes Thema bei der Zusammenarbeit mit Regisseur Oskar Roehler für „Enfant Terrible“.
  • An der Seite von Moritz Bleibtreu in der Kriminalreihe „Schuld“ nach Ferdinand Schirach
  • Genialer Wüterich: Masucci als Rainer Werner Fassbinder in „Enfant Terrible“, hier an der Seite von Katja Riemann Foto: Bavaria Filmproduktion
  • Angst war ein großes Thema bei der Zusammenarbeit mit Regisseur Oskar Roehler für „Enfant Terrible“. Foto: Bavaria Filmproduktion; Weltkino Filmverleih GmbH
  • An der Seite von Moritz Bleibtreu in der Kriminalreihe „Schuld“ nach Ferdinand Schirach Foto: ZDF und Florian Lücke


An dem Bilderstürmer Tarantino erkennt Masucci wohl auch sein eigenes Selbstverständnis. Am Theater hat er zeitlebens „viele Wahnsinnige“ getroffen, die Kehrseite dieses Wahnsinns muss aber eben nicht unbedingt Selbstbescheidung und mittlere Lage sein. Man kann schon hoch zielen. „Das eigene Selbstbewusstsein, das muss halt groß sein, das Ego muss groß sein, und dann musst du noch das Selbstbewusstsein haben, dieses Ego auch zu tragen und dir das auch noch zu glauben.“

Sollte die Karriere trotzdem nicht direkt nach Hollywood und zu einem Oscar führen, müsste man sich Oliver Masucci aber nicht als einen von Enttäuschung zerfressenen Menschen vorstellen. Es gibt auch noch eine andere Vision für sein Leben. Da spielt er nicht Schach mit dem Grauen, sondern Backgammon, das Spiel, das er persönlich vorzieht, weil es da auch gar nicht so sehr darum geht, jemanden zu schlagen. „Ich habe mal die Idee gehabt, einen Dokumentarfilm zu drehen. Du musst eigentlich nur ein Backgammon aufschlagen und einen Kaffee bestellen. Und dann warten. Es könnte schön sein, so den arabischen Raum zu bereisen. Einfach mal gucken: Wer kommt denn jetzt.


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Quelle: F.A.Z. Magazin

Veröffentlicht: 01.02.2021 11:16 Uhr