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Zukunft der Videospiel-Branche : Games-Sommer auf der Couch

Bild: ZB

Videospielhersteller müssen in der Corona-Krise nach neuen Verbreitungswegen suchen. Was heißt das für Entwickler – und für Messen wie die Gamescom? Bleibt in Zukunft alles digital?

          1 Min.

          Eigentlich sind die Sommermonate für Videospiel-Fans der Höhepunkt des Jahres. Auf Großveranstaltungen wie der E3 oder der Gamescom werden Spieleneuheiten enthüllt. Doch die Corona-Pandemie hat auch in der Gamesbranche für Veränderungen gesorgt. Veranstaltungen werden abgesagt oder finden nur noch digital statt. Livestream-Events wie das Summer Game Fest ersetzen dieses Jahr die großen Messe-Bühnenshows.

          Daniel Blum

          Videoredakteur bei FAZ.NET.

          Jannik Waidner

          Eine Messe, die sich digital neu erfinden will, ist die Gamescom, die Ende August stattfindet. Sonst machen sich Hunderttausende Spielefans auf den Weg nach Köln, dieses Jahr muss die meistbesuchte Spielemesse der Welt ihr Publikum am Bildschirm finden. Aber auch kleine Festivals wie „A MAZE“, die sich auf Arthouse- und andere Indie-Games spezialisiert haben, finden dieses Jahr nur im Netz statt. Dabei ist das direkte Feedback auf Messen ist besonders für die Indiegames-Szene wichtig.

          Livestreams und Online-Begegnungen statt Messebesuch: Wir haben uns in der Branche umgehört, wie gut das funktioniert. Können die neuen Formate überzeugen? Wie werden Spielemessen nach Corona aussehen? Bleibt alles digital?

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