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„Zero Waste“ : Wie ich versuchte, im Bad auf Plastik zu verzichten

Neu gegen alt: Links die mülleinsparenden Kosmetikprodukte, rechts die Plastiktuben. Bild: Maximilian von Lachner

Von Deo bis Shampoo über Zahnpasta: Im Badezimmer stapeln sich die Plastiktuben, vieles ist sogar doppelt eingepackt. Kann man darauf im Sinne von „Zero Waste“ nicht verzichten? Ein Selbstversuch.

          4 Min.

          Unter meinen Achseln riecht es nach Zitronenkuchen, als ich am Morgen das Haus verlasse. Ein Duft, der hoffentlich lange anhalten wird – weil ich Zitronenkuchen mag, aber vor allem, weil er zu meinem neuen Deo gehört, Marke: selbstgemacht. Mein bisheriges Deo aus der Drogerie, verpackt in Plastik und Pappe, hat ausgedient. Ich habe mir vorgenommen, mein Badezimmer künftig nach dem Zero-Waste-Prinzip zu gestalten: Zwischen Waschbecken und Duschvorhang soll fortan so wenig Müll anfallen wie möglich.

          Julia Anton

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET

          Bislang ist nämlich alles in Plastik verpackt. Bei der Produktion dieser Verpackungen werden, selbst wenn sie recycelt sind, Rohstoffe und Energie verbraucht, die ich einsparen möchte. Greta Thunberg lässt grüßen. Zugegeben, ich bin skeptisch: Bei vielem, was zur Zeit in meinem Bad steht, musste ich lange rumprobieren, bis ich das Passende fand. Können die nachhaltigeren Alternativen da mithalten?

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