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Andere Psyche und Bedürfnisse : Wie die Generation Y die Führung auf den Prüfstand stellt

  • -Aktualisiert am

Bundestrainer im Einsatz: Trifft Joachim Löw bei den Spielern der Nationalmannschaft noch den richtigen Ton? Bild: dpa

Fußball-EM und Olympia stehen vor der Tür, die meisten Sportler gehören zur Generation Y. Müssen sich Trainer an die veränderten Bedürfnisse der Millennials anpassen?

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          Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 16. Juni 2011, teilte Bundestrainer Joachim Löw der Öffentlichkeit und – wenn man Michael Ballack Glauben schenken darf – auch dem Spieler selbst via Pressemitteilung mit, dass er von nun an nicht mehr Teil der Nationalmannschaft sein werde. Diese hatte sich da bereits von ihrem „Capitano“, wie der damalige Nationaltrainer Jürgen Klinsmann Ballack bei der WM 2006 genannt hatte, distanziert, Mitspieler hatten Zweifel an seinem Führungsanspruch angemeldet. Schon ein Jahr zuvor schien das Team erleichtert gewesen zu sein, als Ballack die WM in Südafrika wegen einer Verletzung sausen lassen musste. Die Wochenzeitung Die Zeit resümierte zu seinem Nationalmannschafts-Aus, Ballack, ein „Führungsspieler aus dem deutschen Bilderbuch“, sei in Zeiten flacher Hier­archien aus der Mode gekommen.

          Gerade einmal sieben Jahre liegen zwischen Michael Ballack und Philipp Lahm, der ihn als Nationalmannschaftskapitän ablöste. Und doch scheint sich mit der Generation Y, der der 1983 geborene Lahm angehört, fundamental etwas geändert zu haben. Sie umfasst die Jahrgänge 1981 bis 1999 und folgte der Generation X – in Deutschland, nach einem Buchtitel von Florian Illies, auch als „Generation Golf“ bezeichnet.

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