https://www.faz.net/-hrx-9wfvt

Skurrile Valentinstagsaktion : Den Ex fressen lassen

  • Aktualisiert am

Trennungsverarbeitung mal anders: Warum nicht eine Kakerlake nach dem Ex benennen und fressen lassen? Bild: dpa

Mit einer ungewöhnlichen Aktion zum Valentinstag macht ein texanischer Zoo auf sich aufmerksam. Gegen eine kleine Gebühr kann man eine Kakerlake nach dem Verflossenen benennen, die anschließend verfüttert wird.

          1 Min.

          Der San Antonio Zoo im amerikanischen Texas hat sich zum Valentinstag ein ungewöhnliches Event überlegt. Er richtet sich dabei nicht an die Verliebten, sondern an der Verlassenen: Bei der Aktion „Cry me a Cockroach“, was übersetzt so viel heißen soll wie „Heul doch Kakerlake“, können Menschen ein Futtertier nach einem verhassten ehemaligen Partner benennen.

          Wie der Zoo auf seiner Website schreibt, werden die getauften Tiere am 14. Februar an Vögel und Reptilien verfüttert. Zur Auswahl stehen Kakerlaken für fünf Dollar und gefrorene Ratten für 25 Dollar, jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat. Die Fütterung soll live übertragen werden. Die Kakerlaken und Ratten gehörten zum normalen Speiseplan der Vögel und Reptilien und würden nicht extra auf Grund des Valentinstages verfüttert, heißt es weiter von Seiten des Zoos.

          Die Idee hinter dieser skurrilen Aktion ist nicht neu. Der El Paso Zoo in Texas bot schon im vergangenen Jahr die Möglichkeit, Kakerlaken nach dem verflossenen Partner zu benennen, die anschließend an Erdmännchen verfüttert wurden. Auch im Hemsley Conservation Centre im englischen Kent können Menschen Kakerlaken zum Namenspaten ihres ehemaligen Partners machen, allerdings werden die Tiere zum Valentinstag nicht verfüttert, sondern lediglich mit Namen auf einer Tafel neben dem Gehege abgebildet.

          Für die Verliebten hat der San Antonio Zoo übrigens auch ein Angebot: Paare können sich dort ein Vier-Gänge-Menü schmecken lassen. 90 Dollar kostet Paare das Verliebtsein, wer beim Essen einen Blick auf das Nilpferdgehege haben möchte, muss 125 Dollar bezahlen. 

          Weitere Themen

          Stullen sind Schnee von gestern

          Bento-Boxen : Stullen sind Schnee von gestern

          Die japanische Tradition, Essen für unterwegs in Bento-Boxen zu verpacken und aufwendig zu dekorieren, hat auch hierzulande immer mehr Fans. Doch längst nicht jeder Essensexperte ist begeistert.

          Topmeldungen

          An der Börse fallen die Kurse auf breiter Front.

          Neue Wirtschaftswelt : Jenseits des Virus

          Die Menschen müssen lernen, sich in einer Welt mit niedrigem Wachstum, niedriger Inflation und niedrigen Zinsen zurecht zu finden – ganz unabhängig vom Coronavirus.
          Amerikas Präsident Donald Trump: Einigung mit der Taliban steht bevor.

          Neues Abkommen : Trump bestätigt Einigung mit Taliban

          Der Krieg in Afghanistan ist der längste in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nun steht ein Abkommen mit den Taliban bevor. Präsident Trump kündigt an, seinen Außenminister Pompeo zur Unterzeichnungszeremonie nach Doha zu schicken.
          Sicher ist sicher: Die Kunden decken sich mit Konserven und Einmachgläsern ein.

          Vorratskäufe nehmen zu : Hamstern in der Mittagspause

          Ein Wagen voller Konserven ist auch in Zeiten des Coronavirus noch kein Indiz für einen „Prepper“. Dennoch zeigt sich in den Supermärkten, dass es mehr Vorratskäufe gibt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.