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Spotify-Jahrescharts : Bad Bunny wird weltweit, Luciano in Deutschland am häufigsten gehört

  • Aktualisiert am

Rapper Bad Bunny tritt im Nationalstadion von Lima, Peru, auf. Bild: dpa

Spotify hat bekannt gegeben, welche Lieder die Nutzer in diesem Jahr am häufigsten gestreamt haben. In Deutschland war vor allem Hip-Hop beliebt.

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          Rap dominiert dieses Jahr die Jahrescharts beim Streaminganbieter Spotify. So war der Hip-Hop-Musiker Luciano der meistgestreamte Künstler in Deutschland und veröffentlichte dort auch den meistgestreamten Song, wie Spotify am Mittwoch mitteilte. Der 28-Jährige stammt aus Bautzen und wuchs in Berlin auf. Er zählt zu den erfolgreichsten Musikern im deutschen Hip-Hop. Mit RAF Camora und Bonez MC sind auch Platz zwei und drei der meistgestreamten Künstler in Deutschland aus dem Hip-Hop-Bereich.

          Der beliebteste Künstler weltweit war der 28-jährige Rapper Bad Bunny aus Puerto Rico, wie schon in den Jahren 2021 und 2020. Er veröffentlichte dieses Jahr sein viel gelobtes Album „Un verano sin ti“. Er war etwa auch auf den Balearischen Inseln die Nummer eins dieses Jahr.

          Auch die Spotify-Konkurrenten Apple Music und Deezer haben schon ihre Jahrescharts veröffentlicht. Apple Music gibt Nutzern unter dem Titel „Replay“ Einblicke in die Hörgewohnheiten. Dort war 2022, wie am Dienstag bekannt wurde, „Shivers“ von Ed Sheeran der meistgestreamte Song in Deutschland. Beim Anbieter Deezer heißt der Service „Rewind“. Dort konnte der Rapper Kontra K unter Nutzern in Deutschland die meisten Streams für sich gewinnen.

          Spotify ist mit mehr als 456 Millionen Hörern der weltweit größte Musikstreaming-Dienst. Unter den deutschen Nutzern der App waren das 2022 die Top 3 der meistgehörten Songs: „Beautiful Girl“ von Luciano, „Sehnsucht“ von Miksu, Macloud und t-low sowie „Layla“ von DJ Robin und Schürze.

          Taylor Swift ist unter den Top 5 weltweit

          Weltweit liegt die Musikerin Taylor Swift auf Platz zwei der meistgehörten Artists. Platz drei belegt der Rapper Drake. Bei den Songs sieht es so aus: „As It Was“ von Harry Styles auf Platz eins, „Heat Waves“ von Glass Animals auf der Zwei, „Stay“ von The Kid Laroi und Justin Bieber auf Platz drei.

          Unter den Podcasts ist in Deutschland wie auch schon in den beiden Vorjahren „Gemischtes Hack“ mit Felix Lobrecht und Tommi Schmitt der Spitzenreiter. Dahinter folgen Jan Böhmermann und Olli Schulz mit „Fest und Flauschig“. Auf Platz drei liegt „Hobbylos“ mit Rezo und Julien Bam.

          In den Jahresrückblicken der Streaminganbieter können Nutzer auch ihre persönlichen Bestenlisten sehen. Oder zum Beispiel auch die Minutenzahl der insgesamt gehörten Musik oder das Lieblings-Genre. Man erfährt dann meistens nicht nur, was man selbst gerne gehört hat, sondern auch gleich, was Freunde und Bekannte für Favoriten haben. Denn die Jahresrückblicke, die sich beim Öffnen der Apps zeigen, sind ein beliebtes Screenshot-Motiv, das am Tag der Veröffentlichung durch die sozialen Netzwerke und private Chats geistert.

          Übrigens: Lange vor den Streaming-Anbietern hat bereits der Online-Musikdienst „Last.fm“ das digitale Hörverhalten seiner Nutzer aufgezeichnet und nach Vorlieben analysiert. Dort lässt sich rund ums Jahr sehen, was etwa in der vergangenen Woche, dem vergangenen Monat oder den vergangenen 365 Tagen die meistgehörte Musik war. „Last.fm“ ist aber kein Streaminganbieter – dort werden verschiedene Ausspielwege berücksichtigt. Man kann sein dortiges Konto zum Beispiel mit dem eigenen Spotify koppeln.

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