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Heino im Gespräch : „Wir hatten keine Zeit für Rebellion“

  • -Aktualisiert am

Wenn es Heino nicht gegeben hätte, wären Lieder wie „Am Brunnen vor dem Tore“ oder „Ännchen von Tharau“ vielleicht nicht mehr da. Bild: Daniel Pilar

Heino wurde oft angefeindet, etwa für seine Volkslieder, die auch bei den Nazis beliebt waren, und seinen Auftritt im Südafrika der Apartheid. Ihn ficht das nicht an. Er spricht über Liedgut, Fehltritte – und seinen Erfolg.

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          Heino, welche Musik hören Sie privat? Volksmusik? Jazz? Metal?

          Oliver Georgi
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wenn ich ehrlich bin, höre ich gar keine Musik. Ich habe jeden Tag mit Musik zu tun, das reicht mir. Das ist auch nicht mein Ding, über andere Sachen nachzudenken. Außerdem habe ich dafür überhaupt keine Zeit. Ich bin jetzt 80 geworden und übe noch jeden Tag. Ohne Übung, ohne das ganze Drumherum, funktioniert es nicht mehr. Aber ich bin Gottseidank noch gut drauf. Ich könnte jetzt auch den ganzen Tag in Florida wohnen oder in Kitzbühel, aber so lange ich kann, mache ich weiter.

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