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Geschäftsgang : Autokauf in der City

Skandinavisch schlicht: der neue „Polestar Space“ in der Frankfurter Innenstadt Bild: Martin Albermann

Autos sind die neue Mode. Immer mehr Hersteller mieten Flächen in der Innenstadt, um ihre neuesten Modelle zu zeigen. Die Elektroautomarke Polestar hat jetzt in Frankfurt ihren siebten deutschen Schauraum eröffnet.

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          Wer sich ein neues Auto zulegen will, fährt normalerweise in ein Autohaus am Rande der Stadt. Inzwischen suchen die Hersteller aber auch den umgekehrten Weg und präsentieren ihre neuen Modelle in schicken Schauräumen in der Stadtmitte. So einen hat gerade die Volvo-Elektromarke Polestar im Frankfurter Hotel- und Wohnkomplex „Flare“ unweit der Hauptwache an der Großen Eschenheimer Straße eröffnet, in dem die für Handel und Gastronomie vorgesehenen Geschäftsräume im Erdgeschoss ansonsten leer stehen.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Polestar Space“ nennen die Skandinavier ihre siebte Filiale dieser Art in Deutschland, die in Frankfurt von ihrem regionalen Kooperationspartner, der Emil Frey Hessengarage, betrieben wird. Zwei Modelle, den Polestar 1 (ein Hybrid, ab 155.000 Euro) und den Polestar 2 (voll elektrisch, ab 42.000 Euro), kann man sich hier in den in edlen Beige- und Grautönen gehaltenen und minimalistisch gestylten Räumen anschauen. Nichts steht herum. Informationen laufen digital über Flatscreens. Als Besonderheit streicht Filialleiter Max Knorpp heraus, dass Kunden ein Auto in der Ausstellung auch online kaufen oder leasen können. Das geht, wie Deutschland-Chef Alexander Lutz am Rande der offiziellen Eröffnung in der vergangenen Woche demonstrierte, in wenigen Minuten – auch deshalb, weil die Konfigurationsmöglichkeiten überschaubar sind. Die Frankfurt-Filiale ist die einzige, in der bestellte Autos an Kunden übergeben werden. Knorpp verspricht ein „Hand-over-Erlebnis“.

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