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Fünf Porträts : Die Neuen in der Kreativbranche

  • -Aktualisiert am

In einer neuen Rolle: Paul Zichner spielt seit 2017 am Berliner Ensemble, seit 2019 nicht mehr als Schauspielerin. Als Mann ist er präsenter auf der Bühne. Bild: Julia Zimmermann

Diese fünf Kreativen fangen gerade an durchzustarten: mit einer ersten Kollektion, der ersten Kampagne, dem ersten Bühnenauftritt nach der Geschlechtsangleichung.

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          SELBSTFINDER

          Paul Zichner, Schauspieler

          „Stimme: Fühlt sich besser an als bisher. Schön tief. Akne: Ich ignoriere dich! Körper: Haariger, härter. Feeling: Gut. Besser. Männlich herb.“ Auf Instagram teilt der Schauspieler Paul Zichner Eindrücke seiner Transformation – vor einem guten Jahr hat er sich entschieden, fortan als Mann zu leben. „Es sind äußere Merkmale, die bei mir nicht gestimmt haben“, sagt er. „Das korrigiere ich gerade. Ich passe sie meinem Empfinden an, das seit jeher männlich war.“

          Er spürte ein Ungleichgewicht zwischen seinem Körper, mit dem er nichts anfangen konnte, und seiner inneren Wahrnehmung. Er wollte nicht länger leugnen, dass seine Identität nicht mit dem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht übereinstimmte. „Sich das einzugestehen war keine Befreiung, sondern ein Schock. Es war alles andere als einfach, aber es war ehrlich. Ich stehe endlich zu mir.“

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