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Münchner „Uhren-Busters“ : Originell und Fälschung

Die Münchner „Uhren-Busters“: Robin Haas (links) und Leon Schelske Bild: Privat

Auf Instagram enttarnen Leon Schelske und Robin Haas falschen Luxus: Mit ihren Kenntnissen kleinster Details erkennen sie, ob Uhren-Modelle von Influencern echt sind oder nicht. Das findet nicht jeder gut.

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          Erste Frage an Leon Schelske und Robin Haas: Müssten sich zwei junge Männer, 19 und 20 Jahre alt, anstelle von mechanischen Uhren nicht für Smartwatches interessieren? Nein! „Eine Smartwatch ist nach einem Jahr überholt“, sagt Robin Haas. „Eine mechanische Uhr kann von vor dem Ersten Weltkrieg sein und immer noch laufen.“ So eine besitzt der Münchner: ein Geschenk des Großvaters, der sie wiederum von seinem Vater bekam.

          Jennifer Wiebking

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Uhren, um die sich Schelske und Haas auf Instagram als Munich Wrist Busters kümmern, sind nicht annähernd 100 Jahre alt und werden es wohl auch nie werden. Schelske und Haas nutzen ihre Kenntnisse selbst der kleinsten Details, um Uhren-Modelle von Influencern als Fakes zu enttarnen. Am häufigsten begegnen ihnen dabei Fake-Rolex-Modelle. „Die erkennen viele“, sagt Leon Schelske, „darum geht es ja, wenn man ein Fake trägt.“

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