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Benedict Cumberbatch : „Wussten Sie, dass Guantanamo noch offen ist?“

Stößt auf Ungereimtheiten: Benedict Cumberbatch als Marine-Anwalts Stuart Couch in „Der Mauretanier“ Bild: Tobis Film

„Der Mauretanier“ hat die Sommer-Berlinale eröffnet. Benedict Cumberbatch erzählt, warum er den Film unbedingt produzieren wollte, wie er seinen amerikanischen Akzent trainierte und schwärmt über die Arbeit mit Jodie Foster.

          7 Min.

          Schon das „Nice to meet you“ schnurrt sonor durch die Leitung. Die Stimme ist eines der Markenzeichen von Benedict Cumberbatch und sein bestes Werkzeug. Wie kaum einem anderen Schauspieler gelingt es dem Briten unterschiedlichste Charaktere zu verkörpern, ohne dabei viel an seinem Aussehen zu ändern. Vielmehr schlüpft er mit jeder Faser des Körpers in die Rolle, passt Gang, Haltung, Gestik an und arbeitet eben auch mit der ganzen Klaviatur seiner Stimme. Für die Rolle des Marine-Anwalts Stuart Couch im Guantanamo-Drama „Der Mauretanier“ legte er sich einen amerikanischen Akzent zu. Und der ist so dominant, dass man nun fast schon erleichtert bei diesem Interviewtelefonat feststellt, dass er noch immer des Sherlock-Holmes-Britischen mächtig ist. Die erste Frage muss sich also auf seine Stimme beziehen.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Ich war sehr überrascht von Ihrem Akzent im Film.
          Oh, ich hoffe doch, im positiven Sinn!?

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