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Die Zukunft des Reisens
Ist Reisen noch zeitgemäß?

Foto: Sean Fennessy

PRO

Ist das Reisen noch zeitgemäß?
Ja. Es ist die letzte Chance für das Unvorhergesehene.

Text: VALENTIN GROEBNER

Istanbul, Ende November: Plötzlich ist es zu warm für den Mantel, aufgekrempelte Ärmel, und man isst, ausgehungert und mit schmerzenden Füßen (war ein bisschen viel Kultur auf einmal) balik ekmek, die besten Fischbrötchen der Welt, am Ufer des Bosporus. Der Dolmabahçe-Palast schwebt im Winterlicht über dem Wasser: dahinter jede Menge irrer Hochhäuser.

Eine Geschichte aus der aktuellen Ausgabe des Magazins der F.A.Z. „Frankfurter Allgemeine Quarterly“

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Was einem vom Reisen bleibt, sind Momentaufnahmen. Sie dauern nur so lang wie einmal Zwinkern, aber sie sind konzentriertes Glück. Die meisten der Reiseziele, die wir ansteuern, sind ohnehin keine wirklich existierenden Orte, vermute ich, sondern psychische Zustände. Manchmal sind sie persönliche remakes von literarischen Fiktionen oder soziale Skulpturen aus der Vergangenheit anderer Leute; manchmal aus meiner eigenen. Der Steuerknüppel des Tourismus ist die Erinnerung und der Zauber vergangener Ferien umso unwiderstehlicher, als er sich immer nur unvollständig und leicht versehrt wiederholen lässt. Passato remoto heißt das in der italienischen Grammatik: die abgeschlossene, unerreichbar gewordene Vergangenheit. Am intensivsten vermisst man ohnehin die Coolheit von früher, die man nie gehabt hat.

Tourismus ist ein schönes Beispiel dafür, dass wir unseren Alltag in Form selbstgebastelter Fiktionen organisieren. Natürlich gibt es viele Gründe, zu Hause zu bleiben. Die Souvenirläden. Die Billigfluglinien. Die Rostbratwürstchen im Bordbistro. Aber daheim, seien wir ehrlich, halten wir es auf Dauer einfach nicht aus. Reisen ist jene große Dienstleistungsindustrie, die von sich selber sagt, dass sie das genaue Gegenteil einer Industrie sei – nämlich Vergnügen. Natürlich weiß jeder, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Reisen ist entweder kollektive Sehnsucht oder unentrinnbare Programmierung; kommt darauf an, welchen Ausdruck man vorzieht. Aber wie sieht das Ferienmachen verglichen mit den drei anderen großen Formen von Ortswechseln aus, die uns im Alltag begegnen? Umziehen – Horror vor Verlust und Übermaß an Besitz gleichzeitig, begraben unter Bergen von Kartons. Pendeln? Das Leben im überfüllten ICE, damit sich nichts ändert. Flucht? Zum Spaß steigt niemand in die wackeligen Schlauchboote. Dagegen ist Tourismus ziemlich menschenfreundlich.

Die beeindruckende Bibliothek des „Aman“-Hotels
Saal im „Aman“-Hotel: Venedig in all seiner Pracht auf den Punkt gebracht
Das Bad sagt: Geh nicht raus, bleib einfach hier.
Fotos: aman.com

Ich bin Historiker: In der uns vertrauten Form ist das Reisen zum Vergnügen ungefähr so alt wie die Nationalökonomie, die Massenproduktion von Pornographie und die Dampfmaschine. Von düsteren Prognosen begleitet war es von Anfang an. Stendhal klagte 1802 über die vielen Engländer und Russen, die Florenz in ein „Museum für Ausländer“ verwandelten. Harry Graf Kessler war 1898 überzeugt, seine Zeit sei die letzte gewesen, in der man noch reisen konnte, denn Neues gäbe es in der Fremde längst nicht mehr zu sehen. Noch genauer wusste es der Schriftsteller James Hamilton-Paterson 2006 in der Literaturzeitschrift „Granta“. Je mehr Leute die schrumpfenden Gletscher besichtigten, desto schneller verschwänden sie. Ein Land gleiche dem anderen, und überall sähen immer mehr Besucher dieselbe traurige Aussicht im Rückspiegel: „The end of travel“. Aber alle diese Untergangspropheten waren selbst unermüdlich unterwegs. Wer in die Ferien fährt, hat offensichtlich vor allem sich selbst im Gepäck. Und niemand behält zuverlässiger recht als der, für den alles immer schlimmer wird. Kulturpessimismus ist eine sich selbst bestätigende Haltung. Der Kulturpessimist kann sich an alles zuverlässig erinnern, außer an das überraschende Neue.

Historiker wissen: Immer dann, wenn vom endgültigen Untergang von etwas die Rede ist, vom christlichen Abendland bis zur Zerstörung der Kleinfamilie, dann hat es endgültig triumphiert. Eine Zürcher Freundin kam letzten Winter aus den Tropen zurück mit der Einsicht, dass auf Sri Lanka nichts mehr so sei wie früher. „Wir sind dort nicht mehr unter uns.“ Am Strand und in den schicken Hotels sei alles voller Russen, Inder und Chinesen. Es ist schon interessant, dass die Bewohner des wohlhabenden Westens in dem Moment begonnen haben, von „overtourism“ zu reden, in dem sie nicht mehr die einzigen Kunden waren. Die asiatischen Zuwachsraten beim Tourismus übertreffen seit fast zwei Jahrzehnten die der reiselustigen Europäer und Amerikaner. Es wird wohl nichts mit dem Untergang. Der Tourist der Zukunft packt schon seine Koffer. Er ist Chinese, und er kommt mit Frau, Sohn und Mama.

„Axiom Station“: Innendesign von Philippe Starck. Hier kosten zehn Tage 55 Millionen Dollar. Öffnet auch 2022 Foto: Axiom Space

Reisen wird deshalb in Zukunft heißen: bereist werden. Da können wir noch so oft in die „ursprünglichen“ Dörfer in Graubünden oder in die „unberührten Landschaften“ der Toskana aufbrechen oder uns beim Wochenendkurztrip in die Schlange vors „Berghain“ stellen. Es wird ohnehin nie mehr so wie früher. Und das ist eine gute Nachricht. Wer will schon Sommer für Sommer auf demselben Campingplatz im Retroland zelten? Das wirklich Repressive am Urlaub organisieren sich die Urlauber selber, vor allem dadurch, dass die meisten von ihnen in Gruppen unterwegs sind. Als Paare, die Verschmelzungsfilme aufführen; als Familien, die mit den eigenen Kindern die Rituale wiederholen, die die eigenen Eltern mit ihnen angestellt haben; oder als Forschungsreisende alleine. Im schlimmsten Fall mit Notizblock: Schreiber (ich zum Beispiel) sind übrigens besonders anstrengende Gesellschaft.

Sie alle teilen aber eine Sehnsucht: einfach aufbrechen. Die eigene Einbauküche hinter sich lassen. „Einfach“ ist diese Freiheit aber nicht zu haben, sie braucht die dazugehörige Infrastruktur, den Freiheitsbedarf: Was muss man unbedingt besitzen, um die Freiheit realisieren zu können? Manchen – den besser Bezahlten, im Zweifelsfall – reichen Zahnbürste, Deo, Wäsche zum Wechseln und die Kreditkarte. Andere brauchen ein Campingmobil, das miniaturisierte Doppel ihres Wohn- und Schlafzimmers. Plus Einbauküche. Aber wer, um Himmels willen, tut sich eine eigene Yacht an?

Denn Urlaub ist Freiheit – wenn auch in leicht zwanghafter Form. Ungeplantes Wegfahren und eigensinnige Ausreise waren in keiner der großen Gemeinschaftsutopien vorgesehen, in Tommaso Campanellas „Sonnenstaat“ von 1602 ebenso wenig wie im kommunistischen Paradies oder bei Facebook. Das sollte einen mit Blick auf derzeit kursierende Verheißungen nachdenklich machen. Gut möglich, dass uns in der Zukunft selbststeuernde Autos und Elektrokopter in die Ferien kutschieren. Sicher ist aber, dass die ungefähr so perfekt funktionieren werden wie die Berliner S-Bahn.

Dubai: Erstes autonomes Drohnen-Taxi Foto: Picture-Alliance

Und das ist gut so. Denn Wegfahren ist eine Zumutung, aber eine der wenigen Chancen für das Unvorhergesehene, die wir haben. Reisen wird uns auch in der Zukunft glücklich machen, und am glücklichsten in der Form der Panne. Wenn Aschewolke oder Fluglotsenstreik dem Flugverkehr den Stecker gezogen haben, wenn der Zugführer seine Passagiere am Arsch der Welt ausgeladen hat, wenn man, wie ich in Istanbul, an der falschen Station aus der Fähre ausgestiegen ist, dann erscheint die Chance auf Neues. Jeder Reisende weiß: Es ist die Störung, die erst den wirklichen Freiraum erzeugt. Man muss sie nur nutzen. Es hat schon seinen Grund, dass das türkische Wort für Hindernis auf Deutsch einen vertrauten Klang hat. Es heißt „engel“.

Denn wir brauchen Urlaub, um unseren eigenen Wünschen zu entkommen. Und im Abseits zu landen, dem einzigen Ort, dessen Besuch sich lohnt. Der wirkliche Luxus ist jetzt schon Weglassen-Können, Beweglichkeit. Das Reisen der Zukunft wird mit noch leichterem Gepäck stattfinden – deswegen über kürzere Distanzen. Und mit größeren Anteilen an Unvorhersehbarkeit. Aber mit weniger Reiseleitern. Denn die müssen sich ja um die gut gelaunten asiatischen Kleinfamilien kümmern.

Wer seine Vergangenheit nicht kennt, hat keine Zukunft, sagte schon Hundertwasser. Den wird man im Louvre nicht finden. Dafür all die Kunst, auf der die westliche Zivilisation gründet. Gerade in Zeiten des vermeintlichen Kulturkampfs also ein Muss. Wer weiß, wie lange es diesen Westen noch gibt. Foto: Thomas Chéné

Die geglückte kleine Flucht und das lustvolle Verschnaufen im Ungeplanten wird in dieser Zukunft weder auf Ko Samui noch in Castiglione della Pescaia zu finden sein, und auch nicht im Engadin. Bei Istanbul bin ich mir nicht so sicher. Aber sonst – und das ist die gute Nachricht – überall. Es ist das Smartphone, das diese Auszeit so wunderbar nahegerückt hat. Man muss es nur ausschalten. Oder in den nächsten Sondermüll fallen lassen. Und schon sind große, große Ferien.


Nächstes Kapitel:

Contra


Foto: Myrto Papadopoulos

CONTRA

Ist Reisen noch zeitgemäß?
Nein. Es ist nur Schichtungskarneval und Rollenkaraoke.

Text: JÜRGEN KAUBE

Es ist nicht so, dass ich ungern reise. Es ist viel schlimmer. Ich verstehe das ganze Konzept nicht. Ja, wenn man etwas in Berlin zu tun hat. Aber freie Tage zu verwenden, um es sich anzuschauen? Ja, faulenzen, gut essen und trinken, freundliche Gespräche, die bis in die Nacht dauern können, weil anderntags niemand aufstehen muss. Aber dazu erst achthundert Kilometer auf Autobahnen herumstehen, von Leuten erwartet werden, die einen inklusive der Verpflegung durchkalkuliert haben, und tagsüber dreihundert Meter vom überfüllten Strand entfernt an einem Pool liegen?

Oder nehmen wir die berühmten Bildungsreisen. In Florenz stehen sie schon frühmorgens in langen Schlangen vor dem Dom an, nur weil er bei Tripadvisor fünf Sterne hat oder was man dort so bekommt. Alle Kirchen, in denen viel schönere Werke betrachtet werden könnten, sind dagegen fast leer. Wie gut, mag man sagen. Aber wie lange müsste man sich vorher schon gebildet haben, um in der Gozzoli-Kapelle weitergebildet zu werden? Auch Florenz leuchtet also nur ein, wenn man etwas zu tun hat, und sei dieses Etwas das Nachdenken über Gozzoli. Auf bloßen Abenteuer-, Erholungs- oder Bildungsverdacht hingegen irgendwo hinreisen zu sollen, erscheint rätselhaft.

Draußen der Canal Grande, an der Decke ein Gemälde von Tiepolo Foto: aman.com

Der Tourismus ist vielleicht auch darum eine geschichtlich späte Erscheinung. Die ganze moderne Gesellschaft war schon da, aber auf die Idee, alle müssten nicht nur Freizeit haben, sondern sie in Anschauung des Matterhorns, der Mongolei oder in der Schlange erst vor dem Louvre, dann vor der „Mona Lisa“ verbringen, kam zunächst niemand. Das von anderen Motiven entlastete Reisen um des Gereistseins willen war zwar auch vor der Romantik bekannt. Aber es wurde nicht schichtübergreifend und von praktisch jedermann ausgeübt. Es gab keinen „Großbetrieb des Naturgenusses“ (Georg Simmel), und auch Städtereisen ohne Geschäftsanlass waren das Privileg einer äußerst kleinen Schicht.

Inzwischen jedoch reisen nicht mehr nur die Oberschichten, und es reist auch nicht nur die Erste Welt. Alle reisen, und allein Kranke und Superarme fehlen entschuldigt. Zudem betraf das Reisen aus Vergnügungsgründen einst nur eine eng umgrenzte Zahl an Zielen. Die vollständige Erfassung nahezu aller Regionen und Lokalitäten durch touristisch motivierte Besuche ist jüngsten Datums. Heute reist nicht nur fast jeder, es wird auch fast jeder bereist. Sogar zu Kriegsbunkern oder noch gruseligeren Stätten wird hingefahren. Bevor die Leute sich beim Zuhausebleiben erwischen lassen, fahren sie lieber nach Verdun.

Durchmachen bei Tulum in Mexiko: Das Day Zero Festival Foto: here & no

Auf die Frage, warum touristisch gereist wird, sind schon viele Antworten ausprobiert worden. Die Entwicklung des Tourismus hat sie fast alle widerlegt und jedenfalls als zu schlicht erwiesen. Das Fernweh als Motiv kann ihn so wenig erklären wie das Erholungsbedürfnis des modernen Menschen. Das Fernweh nicht, weil viele Touristen immer an denselben Ort reisen und außerdem der Aufenthalt auf Campingplätzen am Waginger See vermutlich nur selten die Sehnsucht nach Abenteuern in unbekannten Gefilden sättigt. Manche Soziologen unterscheiden sogar den Touristen, der tatsächlich eine Tour antritt und ernsthaft bemüht ist, etwas für ihn Neues – die Niagara-Fälle, Maori- Siedlungen, Heuschrecken zum Hauptgang – zu erleben, von denjenigen, die sich nur eincremen und in den Sand legen. Aber selbst das, was am Fernweh plausibel erscheint, steigert der Tourismus zu Paradoxien wie „Amsterdam in der Türkei“ („Orange County Hotel“, Kemer) oder „Heidiland“ (Walensee, Ostschweiz).

Was das Erholungsbedürfnis angeht, das vor allem denen im Sand zugeschrieben wird, so wäre es merkwürdig, wenn die körperlich immer mehr entlastete Arbeit in den Bürowelten und Fabriken es gesteigert hätte. Zur Reproduktion der Arbeitskraft brauchten heute die wenigsten Ferien. Die gängige Wendung von der Eintönigkeit des Alltags, der man im Urlaub – an Stränden! – zu entfliehen suche, hat überdies wenige Anhaltspunkte in einer Gesellschaft, die dem Unterhaltungsbedürfnis der Menschen auch sonst aus allen möglichen Richtungen entgegenkommt. Weshalb sich denn erst im Ausland betrinken oder erst auf ferne Inseln fahren, um einander wechselseitig abzuschleppen? Außerdem ist es gar nicht leicht herauszufinden, ob der Urlauber sich wirklich erholt. Zwar wird die Frage danach beim Wiedereintritt ins gewohnte Leben fast rituell gestellt, aber Tourismus ist zugleich ein Krisenexperiment, das den Probanden einiges an Anspannung abverlangt. Zeitdruck, Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, sozialer Stress in Paarbeziehungen und Familien, erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber einer sprachlich unverständlichen Gastgeberschaft, die bemüht ist, möglichst viel aus den Touristen herauszuholen, Dutzende von verlorenen Dingen – es gibt viele Gründe, Urlaub anstrengend zu finden.

Ein Event von vielen hier: Das Oasis-Festival in Marrakesch Foto: Ollie Simcock for here & now

Zwei Begründungen bleiben übrig. Die eine fasst die reglosen Strandbewohner, die Camper und Sportler sowie die Kultur- und Kriegsstättenbesucher, für die Urlaub mit Schlössern, Museen, historischen Schauplätzen oder Disney-Parks verbunden ist, durch das Motiv der Suche nach Authentizität zusammen. Es gilt noch für die anrührenden Asiaten, die Luzern auch deshalb aufsuchen, weil sie glauben, dass von dort die Armbanduhren wirklich herkommen, die man auch am Flughafen von Osaka kaufen kann. Die eigentliche Sonne, jene also, die bei Capri rot im Meer versinkt, die eigentliche Kultur, der eigentliche Bretone und der eigentliche Barolo, der eigentliche Konsum mithin, so lautet die Vermutung, ist nur durch Reisen erreichbar.

Die andere Begründung sieht im Tourismus ein Spiel. Und zwar ein Gleichstellungsspiel. Reich, schön, mächtig, rücksichtslos und kultiviert zu sein, ist wenigen vorbehalten. Aber für zwei, drei Wochen dürfen es alle. Die Angestellten spielen Chef oder Hotelkunde König und kommandieren Personal. Die Gehemmten enthemmen sich, oft schon im Flieger und ICE, die Städter spielen nachhaltige Dörfler, die Durchschnittsverdiener fahren stundenlang Rikscha oder bestellen beim Boy all they can drink, die Manager schleppen sich den Jakobsweg entlang, um den Pilger, womöglich gar den Mönch in sich zu treffen. Der Tourismus ist eine Art Schichtungskarneval und Rollenkaraoke. Ich bin ein anderer, sagt der Rimbaud im Touristen, also wenigstens könnte ich ein anderer sein, für zwei Wochen oder so ist es jedenfalls immer toll, und nur, wenn wir da waren, können wir auch sagen: „Hier wären wir also gewesen.“

Wie das alles zu dem ganzen Gerede über Identität passt, das gerade im Umlauf ist und wonach angeblich alle eine suchen, eine gehabte bedroht sehen, eine wiederhaben wollen oder ganz empfindlich werden, wenn man mit ihnen darüber diskutieren will, müsste nun allerdings geklärt werden. Leider geht es mir mit der Identität aber genauso wie mit dem Reisen. Es ist nicht so, dass ich ungern identisch bin. Es ist viel schlimmer.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Quarterly

Veröffentlicht: 22.11.2018 17:03 Uhr